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20. Juli 1944Und wieder einmal schweigt das offizielle Österreich

Die Republik überging den 20. Juli, gerade so als habe Österreich mit der NS-Zeit nichts zu tun.

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Zum Wesen umsichtiger Politik dürfte nicht zuletzt die Fertigkeit zählen, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Worte zu finden und zu äußern. Ein Beispiel dafür zeigte Deutschland vor, wo sich die Verantwortungsträger des Staates zum 75. Jahrestag des gescheiterten Versuchs, die mörderische Nazi-Tyrannei zu beseitigen, zu Wort meldeten. Der Bundespräsident, die Kanzlerin, Minister ... Sie übersetzten den 20. Juli 1944 in die heutige Zeit, wann Hinschauen und auch Widerstand zur Pflicht wird. So ganz unaktuell ist das ja nicht.

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Danke für Ihr Verständnis.

mobile49
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Es geht hier um wirkliche Helden ,

nicht um die sogenannten "Heldentaten" der Väter und Großväter

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MoritzderKater
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Könnte auch *Müdigkeit* die Ursache sein?

Sich permanent, zu jedem denkwürdigen(?) Tag , der das Nazi-Regime betrifft, äußern zu müssen. Verpflichtet zu sein, auch als einer, der die *Gnade der späten Geburt* für sich in Anspruch nehmen darf, unentwegt mit nicht offen ausgedrückten Schuldgefühlen leben zu müssen.
Wie komme ich dazu, als Jahrgang 1944?

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mobile49
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Das Erbe der Väter und Mütter wird gerne und selbstverständlich angenommen.

Aber von den Schulden und Schandtaten der Eltern distanziert man sich gerne !
Ich bin übrigens noch jünger

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mobile49
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Wegschweigen war in Österreich schon immer an der Tagesordnung .

Ausserdem ist der der Ausspruch : "Ich will`s gar nicht wissen" , "was hab ich damit zu tun ", "Wird schon nicht so schlimm sein "oder "So kann es nicht gewesen sein" abwechselnd zu allen heiklen Themen, typisch österreichisch . Es waren und sind ja eh immer die anderen , also was soll`s .
Ein sogenanntes "gschlampertes Verhältnis" zur Wahrheit , quer durch alle Parteien und auch alle Gesellschaftsschichten , leider

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