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Absturz mit 157 TotenNach Absturzbericht aus Äthiopien wurden die Fragen noch dringlicher

Niemand sollten mehr abheben dürfen – bevor nicht jede Frage bis ins letzte Detail geklärt wurde.

 

Eine Schuldzuweisung zu treffen, ist nicht Aufgabe des äthiopischen Transportministeriums – ein vollständiger Report soll aber binnen eines Jahres vorliegen und den Todesflug vom 10. März nachzeichnen. Schon im Vorabbericht wird nun klar: Die Crew des Ethiopian-Air-Fluges hielt sich an den Notfallplan, den Crash verhindern konnte auch das nicht mehr.

Vieles von dem, was bereits jetzt bekannt ist, ließ die Zuversicht in den Hersteller der 737-Max-Maschinen trudeln. Boeing setzt (erst) jetzt auf adaptierte Steuerungssoftware, mit dem Piloten ein Automatik-System im Ernstfall jedenfalls unter Kontrolle halten können. Und die US-Flugaufsichtsbehörde? Sie scheint ureigene Verantwortlichkeiten bei der Zertifizierung des Flugzeugs ausgelagert zu haben – an den Hersteller selbst. Das Vertrauen auch hier: am Boden.

Fliegen ist seit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts Alltag. Im 21. Jahrhundert wurde es Teilchenbeschleuniger für alle, bringt uns längst an jeden Ort, ließ den Planeten klein werden, wie es nur das Internet vermag. Ein beispielloses Match um kommerzielle Vorherrschaften ging mit dieser Welt im Transit einher. Hersteller und Airlines ringen um jeden Kunden, Profitwut hob ab.

Kommentare (1)

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CuiBono
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3
Lesenswert?

Zumindest

grob fahrlässiger hundertfacher Mord war in meinen Augen die Flugfreigabe für diesen Typ.

Boeing und die Flugaufsichtsbehörde sollten entsprechend abgestraft werden. Schon allein aus generalpräventiven Gründen.

Vielleicht überlegen sich ja dann Elon Musk mit seinen Tessla und all die anderen, die bei ihrem autonomen KFZ-Steuerungen aus purer Profitgier mit dem Leben von Menschen spielen.