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TV-TagebuchOpernball oder "eigentlich unglaublich, dass so etwas heute noch möglich ist"

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OPERNBALL 2019: GENERALPROBE
© APA/HERBERT NEUBAUER
 

Die Art und Weise, mit der auf ORF III der heutige Opernball einbegleitet worden ist, war exzessiv, beinhaltete aber auch Informatives: etwa die Originalübertragung von 1973. Eine Ansagerin mit verwegen tiefem Ausschnitt saß da in einer sterilen „Fernseh-Bar“, wo der Altmeister des gepflegt gelangweilten Interviews, Heinz Fischer-Karwin, Hof hielt: Man bat vor allem wortkarge Sportler zum Gespräch, eine Turmspringerin, eine Leichtathletin. Und Franz Beckenbauer, der berichtete, wie brutal Südländer spielen, wenn sie hinten liegen. Helmut Zilk interviewte den rechtsdrehenden Medienmogul Axel Springer, der zu Protokoll gab, als „Liberal-Konservativer“ gut mit einer sozialistischen Regierung zusammenarbeiten zu können. Die Edelsozialisten jener Zeit, Franz Jonas, Bruno Kreisky und Hannes Androsch, fügten sich nahtlos in den staatstragenden Fasching.

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