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MorgenpostDer Vermögenszugriff macht mündige Bürger zu Duckmäusern

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© APA/GINDL
 

Umworbenes Kollektiv der Ärmelaufkrempler, Fließbandbändiger, Stechuhrstecher und stets schöpferischen Sozialproduktproduzenten!

Kommentare (7)

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ichbindermeinung
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es sind hunderttausende

"freilich: Das Sozialsystem muss reformiert werden, es war nicht vorbereitet auf den Zustrom Zehntausender, die oft nur empfangen, aber nichts eingezahlt haben". Es sind nicht zehntausende sondern hunderttausende, denn allein innerhalb von 20 Monaten (2017 u. 2018 bis 08) haben die Österreicher fast 50.000! positive Asylbescheide augestellt. Im Zeitraum seit 1990 ist die Bevölkerung in Ö um ca. 1,2 Millionen angewachen, wahrscheinl. nur durch den Zuzug. Dzt. sind ca. 375.000 Menschen arbeitslos, ca. 332.000 sind Mindests.bezieher und ca. 50.-60.000 befinden sich in der Grundversorgung

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invisible
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Bürgerliche Politik

"Sieht so bürgerliche Politik aus?" - was für eine naive Frage! Wann hat bürgerlich-konservative Politik je anders ausgesehen? "Hände falten - Gosch'n halten" war da doch seit eh und je das Motto (zumindest für den Pöbel; wer 'etwas ist' kann es sich natürlich immer gemütlich einrichten).

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rudiha
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Zukunft der DEMOKRATIE

Wir brauchen eine neue Form der VOLKSVERTRETUNG .

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Dalbert
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Enteignung bei den Ärmsten vs. Vermögenssteuer

Bei den Ärmsten der Armen sparen soll uns weiterbringen.
Superreiche entlasten soll uns weiterbringen.
Wer sind wir in ÖsterReich? Sind wir mehrheitlich reich, mittel, oder arm?
Wohin ist die Entwicklung für Arbeitnehmer und Unternehmer wahrscheinlicher? Reich oder arm zu werden?
Haben wir das Thema Digitalisierung auf dem Tisch, bei welchem es keine Rolle spielt ob man ein guter oder schlechter Arbeitnehmer ist und wegen technischen Fortschritt seinen Job und in Zukunft sein Hab und Gut verliert?
Und wenn ich mal alles verloren habe und Zeit brauche um mich umzuorientieren und für die Zukunft neu aufzustellen - und nein das ist kein AMS schnellsiadakurs - soll ich das von unter der Brücke aus machen?

Also das ist wirklich eine irre Maßnahme. Die ist nicht mal von gestern, wie sonst einiges der Regierung (also nicht zukunftsfähig). Dieser Beschluss erhöht die Ungleichheit in der Gesellschaft, ist ein Angriff auf den sozialen Frieden und reduziert die Chancengleichheit.

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carda
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Falsch

Zwei Gründe wieso Ihre Meinung unzutreffend ist:
1) Gute Mitarbeiter wird niemand wegen Kritik kündigen. Abgesehen davin, dass es zahlreiche Schutzbestimmungen gibt (sozialwidrige Kündigung, etc.) brauchen Chefs ihre guten Mitarbeiter sehr dringend. Und auch Putzfrauen können gute mitarbeiter sein, da geht es eher um die Einstellung zur Arbeit und den Charakter als die Qualifikation.
2) Auf das Vermögen wird nur zugegriffen wenn man nach Ende der Arbeitslosenversicherung keinen Job hat und Mindestsicherung in Anspruch nehmen möchte. Dementsprechend reicht es einen Job für 870 Euro im Monat zu finden um dem Vermögenszugriff zu entgehen und so einen Job findet man sofort.

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invisible
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Realität sieht anders aus

Aus solchen Jobs kommt man dann in der Realität aber kaum wieder raus. Weil man dann ja schon "bewiesen" hat, dass man auch bereit ist für einen Hungerlohn zu arbeiten. In der Praxis ist das meist der Beginn einer Abwärtsspirale! Mit entsprechenden Folgen für die finanzielle Situation im Alter oder die der Nachkommen (allein die Abhängigkeit zwischen Bildung und Einkommen der Eltern)... wir handdln uns da gerade hunderttausende neue Mindestpensionisten ein.

Und ein weiteres langfristiges Problem: mehr Leute in Billigjobs heißt auch weniger Geld im Sozialsystem. Irhendwann wird sich dann die Frage nach der Finanzierung der Mindestsicherung stellen.

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thj123
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Wie bei jeder Veränderung gibt es auch bei dieser Reform Profiteure

Wie bei jeder Veränderung gibt es auch bei dieser Reform Profiteure. Es sind Arbeitgeber in Branchen wo schon bisher großer Druck auf die Mitarbeiterinnen ausgeübt und schlecht bezahlt wurde. Aufgrund des Rückzuges des Sozialstaates können dieser Betriebe nun noch mehr Druck ausüben. Sozusagen schreitet die Regierung mit der Nivellierung nach unten was die Lebensbedingungen für die Mehrheit der Menschen in Österreich betrifft fort zum Wohle der Wirtschaft.
Dieser Rückzug ist für alle " Schwachen" in unserer Gesellschaft bedrohlich. Also alle Arbeitnehmerinnen die von ihrer Gesundheit und Arbeit leben müssen, sowie alle Kranken, Pensionisten( Anm. Abhängig aufgrund des Umlagesystems)und nicht Erbberechtigte. Also 99% und getarnt wird es mit der Ausländerkeule. Ich höre die IV schon lachen beim Golfspielen.

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