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EspressoIn Italien nennt man Vokuhilas "Haare nach deutscher Art". Mehr ist nicht zu sagen.

 

Letztens im Kunsthistorischen Museum Wien mit Wes Anderson, Juman Malouf, Tilda Swinton und Jason Schwartzman. Was für ein Aufmarsch! Die Kleider waren extravagant, die Menschen extrovertiert, die halbe Filmbranche anwesend und die Promidichte hoch. Mittendrin stand eine schmale androgyne Frau mit knallrotem Strickkleid und trug ihn selbstbewusst auf dem Kopf spazieren. Ihn, den Horrortrend der Achtziger, der Nena, Andre Agassi, David Bowie oder Bono zerrupfte. Eine Frisur, deren acht Buchstaben einst populäre Jugendsünde und später nur noch auf Bad-Taste-Partys irgendwie kultig war: Vokuhila. Ein lächerlicher Name (vorne kurz, hinten lang) für maximales Durcheinander. Regelmäßig rufen Magazine und Fashionblogs sein Comeback aus. 2019 soll es wieder so weit sein. In Italien heißt die Frise „Capelli alla Tedesca“, Haare nach deutscher Art. Mehr muss man dazu jetzt auch nicht sagen.

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