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Elizabeth II. und CoViel Ärger bei den Royals: Wird 2021 wieder ein Schreckensjahr?

Denn besonders heikel dürfte das kommende Jahr für Prinz Andrew sein, den zweitältesten Sohn der Queen. Dem 60-Jährigen wird eine Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den verstorbenen Jeffrey Epstein vorgeworfen.

Quen Elizabeth II.
Königin Elizabeth II. © AP
 

Annus horribilis, das Schreckensjahr. So nannte Königin Elizabeth II. in einer Rede das Jahr 1992, an das sie nur mit Grauen zurückdenkt. Damals gingen die Ehen von drei ihrer vier Kinder in die Brüche, und ihr geliebtes Schloss Windsor brannte lichterloh. Doch auch dieses Jahr hatte es in sich, und die Aussichten sind nicht rosig: 2021 könnte zu einem Schreckensjahr für die Royals werden.

Denn besonders heikel dürfte das kommende Jahr für Prinz Andrew sein, den zweitältesten Sohn der Queen. Dem 60-Jährigen wird eine Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den verstorbenen Jeffrey Epstein vorgeworfen. Der US-Geschäftsmann soll Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben. Ghislaine Maxwell, eine gute Freundin von Prinz Andrew, zählte laut US-Staatsanwaltschaft zu Epsteins "engsten Verbündeten" und spielte eine "entscheidende Rolle" bei dessen Machenschaften.

Sexskandal: Vorwürfe gegen Prinz Andrew

Immer wieder stolpert Prinz Andrew über seine Vorliebe für junge, hübsche Frauen.(c) EPA (Sergei Ilnitsky)
Andrew ist der jüngste Sohn von Queen Elisabeth II. und Prinz Philip.(c) AP (MATTHEW FEARN)
(c) EPA (Andrew Milligan)
Mit Ex-Frau Fergie und Tochter Beatrice im Jahr 2000.(c) AP (DAVE CAULKIN)
Sarah Ferguson, die notorisch mittellose Ex-Frau des Prinzen, soll durch dessen Vermittlung rund 17.400 Euro von Epstein erhalten haben, um ihre Schulden zu bezahlen. Das Geld ging demnach direkt an Fergusons früheren Sekretär, dem sie umgerechnet mehr als 90.000 Euro schuldete.(c) AP (WILLIAM CONRAN)
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Zu den Opfern gehört nach eigenen Angaben die US-Amerikanerin Virginia Giuffre. Sie behauptet, als Minderjährige vor etwa 20 Jahren mehrmals zum Sex mit dem Prinzen gezwungen worden zu sein. Andrew, der der Lieblingssohn der Königin sein soll, bestreitet das vehement. Im Zuge des Skandals legte er aber alle öffentlichen Aufgaben für die Royals nieder und lässt sich seit vielen Monaten kaum noch in der Öffentlichkeit blicken. Sein Image in Großbritannien ist ohnehin nicht gut. Die Presse verspottete ihn früher wegen seiner Affären häufig als "Randy Andy" (etwa: geiler Andy).

Mit den US-Ermittlern liegt der Prinz im Streit. Sie möchten ihn vernehmen - als Zeugen, nicht als Angeklagten. Doch angeblich ist er nicht zur Zusammenarbeit bereit. "Wenn Prinz Andrew wirklich ernsthaft an einer Kooperation mit der laufenden Ermittlung interessiert ist, dann stehen unsere Türen offen", teilte der New Yorker Staatsanwalt Geoffrey Berman mit. Andrews Team zeigte sich "verblüfft" und wies die Vorwürfe zurück. Richtig unangenehm könnte es nun ab kommenden Juli für den Royal werden. Dann soll der Prozess gegen Maxwell beginnen. Wird sie möglicherweise Andrew belasten?

Andrew ist keineswegs das einzige Sorgenkind der Queen. Auch Enkel Harry (36) und dessen Frau Meghan (39) haben mit ihrer Loslösung vom Königshaus - dem "Megxit" - in diesem Jahr für mächtig Aufregung gesorgt. Das Paar wollte finanziell unabhängig sein und sich von seinen royalen Pflichten zurückziehen. Inzwischen leben die beiden mit Sohn Archie (1) in Kalifornien. Dort erlitt Meghan im Sommer eine Fehlgeburt, wie sie kürzlich öffentlich machte.

Britische Royals: Harry und Meghan sagen als Royals Goodbye

Queen Elizabeth II. wirkt gut gelaunt am Commonwealth Day

AP

Immerhin hat sie wieder die ganze Familie an ihrer Seite.

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Harry, William, Meghan, Kate und Charles auf dem Weg zu ihren Plätzen in der Kirche.

(c) APA/AFP/POOL/PHIL HARRIS (PHIL HARRIS)
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Für Prinz Harry und Herzogin Meghan ist es wohl ein besonderer Auftritt: der letzte, bevor sie die "Firma" offiziell verlassen

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Sie sind trotzdem - oder deshalb? - bester Stimmung

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Auch Royals traschten in der Kirche

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Auch Premierminister Boris Johnson und seine Verlobte Carrie Symonds waren beim Gottesdienst anwesend

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Erklärtes Hauptanliegen von Harry und Meghan ist es, sich im sozialen Bereich zu engagieren. "Scheut euch nicht davor, das zu tun, von dem ihr wisst, dass es richtig ist - auch wenn es nicht populär ist, auch wenn es nie zuvor getan wurde, auch wenn es den Leuten Angst macht", appellierte Meghan an Mädchen und Frauen auf einer Online-Konferenz im Sommer - und schien auch über sich selbst und Harry zu sprechen.

Freizeit-Royals: Mission Kampflächeln: Harry und Meghan absolvieren letzte Auftritte

Dieser Weg wird kein leichter sein: Der britische Prinz Harry (35) und seine Frau, Herzogin Meghan (38), sind erstmals seit Bekanntwerden ihres Bruchs mit dem Königshaus gemeinsam in London aufgetreten.

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Die beiden trafen am Donnerstagabend bei strömendem Regen und im Blitzlichtgewitter zu einer Veranstaltung für kriegsversehrte Veteranen in der Londoner City ein.

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Meghan trug ein leuchtend blaues Kleid von Designerin und Ex-Spice-Girl Victoria Beckham. Der Auftritt war einer der letzten der beiden im Auftrag des Königshauses.

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Ende des Monats will das Paar seine royalen Verpflichtungen niederlegen.

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Harry und Meghan hatten im Jänner angekündigt, sich von ihren royalen Aufgaben nur teilweise zurückzuziehen und "finanziell unabhängig" zu werden.

(c) APA/AFP/POOL/PAUL EDWARDS (PAUL EDWARDS)

Später einigten sie sich mit dem Königshaus jedoch auf einen klaren Bruch. Demnach verzichtet das Paar von April an auf die Anrede "Königliche Hoheit" und nimmt keinerlei offizielle Aufgaben mehr für die Royals wahr.

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Auch die Marke "Sussex Royal", die Harry und Meghan seit ihrer Hochzeit verwendet haben, soll verschwinden.

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Erwartet wird, dass sich die beiden mit ihrem im vergangenen Mai geborenen Sohn Archie Harrison überwiegend in Kanada aufhalten wollen.

(c) AP (Kirsty Wigglesworth)

Die Regierung in Ottawa hat aber klargemacht, dass sie nicht für deren Sicherheit aufkommen wird.

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Also einige Schwierigkeiten für das junge Paar, das sich ...

(c) AP (Paul Edwards)

... während des Termins um strahlende Gesichter bemühte.

(c) APA/AFP/POOL/PAUL EDWARDS (PAUL EDWARDS)

Vor allem Meghan war um eine gute Miene bemüht, wird sie doch gerne als Auslöser für den Ausstieg des Paares aus dem royalen Geschehen angesehen.

(c) APA/AFP/POOL/PAUL EDWARDS (PAUL EDWARDS)
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Sich sozial stark zu engagieren, zugleich ein aufwendiger Lebensstil - wie finanzieren die beiden das? Die Ex-Schauspielerin ("Suits") und der Prinz haben unter anderem einen lukrativen Vertrag mit dem Streamingdienst Netflix abgeschlossen: Sie wollen Dokumentationen, Spielfilme sowie Angebote für Kinder produzieren.

Im kommenden Jahr will die Queen alle mit dem Paar getroffenen Vereinbarungen auf den Prüfstand stellen. Dazu zählen auch der Verzicht auf die lukrative Marke "Sussex Royal" und die Anrede "Königliche Hoheit". Fraglich ist aber, wann die Monarchin angesichts der Pandemie die kleine Familie wiedersehen kann. Seit Frühjahr trennt die Corona-Krise die Royals in den USA und Großbritannien.

Trotz aller Vorsicht infizierten sich Mitglieder der Königsfamilie mit dem Virus: Thronfolger Prinz Charles (72) litt nur unter leichten Erkältungssymptomen. Schwerer hat es der "Sun" zufolge seinen 38-jährigen Sohn William im Frühjahr erwischt, der Palast wollte das nicht kommentieren. Die Queen (94) und Prinz Philip blieben gesund. Sie verbrachten viel Zeit gemeinsam auf Schloss Windsor in der Nähe von London - abgeschirmt von Corona-Gefahren. Wegen ihres hohen Alters gehören sie zur Hochrisikogruppe.

Royals: Kate und William: Weitere Stationen in Irland

Dichtes Programm hat das britische royale Paar William und Kate bei ihrem Besuch in Irland.

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Unter anderem besuchte die beiden die landwirtschaftliche Forschungsanstalt Teagasc Research in Meath.

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Auch für einen Spaziergang zu zweit am Howth Cliff blieb zwischendurch Zeit.

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Auch die Erstausgabe von James Joyce's 'Ulysses' bekam das Paar zu sehen.

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In Dublin hielt Prinz William eine Rede. Auch der irische Außenminister Simon Coveney war mit dabei.

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An den Herd musste Herzogin Kate bei ihrem Besuch im Savannah House.

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In Dublin besuchten William und Kate auch eine Einrichtung für Jugendliche mit psychischen Erkrankungen.

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Dort griff Kate auch zum Tischtennisschläger.

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Sollten 2021 nach Impfungen die Infektionszahlen in Großbritannien stark zurückgehen, dann wird Philip wohl wieder wie gewohnt fast das ganze Jahr auf der ruhigen Wood Farm unweit des Meeres in Ostengland leben. Dort malt er, liest und fährt sogar manchmal noch auf dem Kutschbock. Eine Party zumindest im Familienkreis dürfte im Sommer aber wohl anstehen: Am 10. Juni wird Prinz Philip 100 Jahre alt.

 

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