Freude in Japan Prinzessin Mako hat sich verlobt

Sie sei "wahrhaftig erfreut": Mit diesen Worten übermittelte die japanische Prinzessin Mako am Sonntag ihrem Volk die Freude über die Verlobung mit ihrem Studienfreund Kei Komuro.

Die 25-jährige Kaiserenkelin Mako trug ein helles langärmeliges Kostüm und eine Perlenkette, ihr gleichaltriger Freund einen dunklen Anzug, als beide erstmals gemeinsam vor die Öffentlichkeit traten.

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Sie habe sich gleich zu Beginn ihrer Beziehung von seinem "Lächeln, das so scheint wie die Sonne", angezogen gefühlt, erzählte die Prinzessin auf einer Pressekonferenz. Und auch Komuro wählte blumige Worte für seine Verlobte: Sie begleite ihn achtsam und "ruhig wie der Mond".

 

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Trotz aller Förmlichkeit und höfischen Sprache merkte man den vornehmen Verlobten auf ihrer zehnminütigen Pressekonferenz in einer kaiserlichen Residenz ihr Glück an. Die Heirat werde voraussichtlich im Herbst nächsten Jahres stattfinden, gab das Haushofamt bekannt.

 

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Die Tochter von Prinz Akishino, dem jüngeren Sohn von Kaiser Akihito (83) und Zweiten in der Thronfolge, und seiner Frau Kiko wird durch die Heirat mit einem Bürgerlichen zur Privatperson. Das verlangt das kaiserliche Gesetz von den Frauen so. Zusammen mit ihren Eltern und ihrem Verlobten traf Mako in der Früh Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko. Für Komuro war es dabei die erste Begegnung mit dem Tenno.

 

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Es wird erwartet, dass Kaiser Akihito der Hochzeit seiner Enkelin beiwohnen wird. Das hat es im modernen Japan zuvor noch nie gegeben. Der im Volk beliebte Monarch wird voraussichtlich noch im selben Jahr auf eigenen Wunsch abdanken. Damit wäre er der erste Tenno seit rund 200 Jahren, der zu Lebzeiten abtritt.

 

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