Mit einem Appell zum Frieden in Europa und der Ukraine sind am Freitagabend in der nordspanischen Stadt Oviedo die Prinzessin-von-Asturien-Preise vergeben worden. Geehrt wurden der japanische Architekt Shigeru Ban, der Notunterkünfte aus Karton entwickelte, der polnische Demokratie-Aktivist Adam Michnik oder die britische Seglerin Ellen MacArthur, die mithilfe einer Stiftung die Weltmeere vom Plastikmüll befreien möchte.

© (c) APA/AFP/MIGUEL RIOPA (MIGUEL RIOPA)

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, bei der acht Preise zu je 50.000 Euro vergeben wurden, stand jedoch eine 16-Jährige – die Prinzessin von Asturien und spanische Thronfolgerin. Seit 2019 verleiht Prinzessin Leonor die „spanischen Nobelpreise“ und hält eine große Ansprache. Auch diesmal enttäuschte sie ihr Publikum nicht: „In ein paar Tagen werde ich 17 Jahre alt. Und ich versichere Ihnen, dass die Entdeckung der Arbeit unserer Gewinner mir hilft, die Welt um uns herum besser zu verstehen. Ihre Arbeit treibt mich, wirklich jeden, dazu an, weiter zu lernen. Ich habe über jeden von ihnen gelesen und bin beeindruckt von dem, was sie erreicht haben“, erklärte Leonor vor 1300 Gästen. Königin Letizia (50) und König Felipe (54) waren sichtlich stolz auf ihre Tochter, die mit Hochsteckfrisur und in einem Kleid von Michaels Kors ans Podium trat. Schon in den nächsten Tagen drückt Leonor in ihrem walisischen Internat wieder die Schulbank. Angst vor Referaten wird sie wohl keine haben.

Leonor mit ihrem Vater König Felipe, ihrer Mutter Letizia und ihrer Schwester Sofia
Leonor mit ihrem Vater König Felipe, ihrer Mutter Letizia und ihrer Schwester Sofia
© (c) APA/AFP/MIGUEL RIOPA (MIGUEL RIOPA)
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