Es war der Abend des Newcomers Myles Frost. Der erst 22-Jährige aus Maryland setzte sich bei der Verleihung der „Tony Awards“ mit seiner Rolle als Michael Jackson im Musical „MJ“ gegen große Konkurrenz durch: Hugh Jackman (53, „The Music Man“) und Billy Crystal (74, „Mr. Saturday Night“) hatten das Nachsehen.


Bei den wichtigsten Musical- und Theaterpreisen der USA hatte neben dem 2009 verstorbenen Pop-Superstar auch ein gewisser Michael R. Jackson (41) einen großen Auftritt: Der nicht mit dem Sänger verwandte Autor gewann für „A Strange Loop“ den Preis für das beste Buch: Erzählt wird die Geschichte eines schwulen schwarzen Platzanweisers, der vom eigenen großen Musical träumt.


Als beste weibliche Musical-Hauptdarstellerin holte sich Joaquina Kalukango (33) für ihre Rolle in „Paradise Square“ einen Preis. Damit wurden gleich drei schwarze Künstler und Künstlerinnen in drei der wichtigsten Kategorien ausgezeichnet. Das Finanzkrisen-Werk „The Lehman Trilogy“ wurde als bestes neues Theaterstück ausgezeichnet, und Regisseur Sam Mendes (56) räumte dafür einen „Tony“ ab.
Bei den 75. „Tony Awards“ übergaben Promis wie Star Trek-Ikone und Aktivist George Takei Preise, und es zeigten sich Schauspieler wie Laurence Fishburne (60), Samuel L. Jackson (73) oder Schauspielerin Ariana DeBose (31) auf dem roten Teppich.