10 Fragen an ...Jasmin Ouschan: "Wir haben das Verlorene schätzen gelernt"

Billard-Ass und Dancing-Stars-Teilnehmerin Jasmin Ouschan über ihre eigenen Ängste und Verbesserungspotenziale in unserer Gesellschaft.

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 Jasmin Ouschan
Jasmin Ouschan © Markus Traussnig (Markus Traussnig)
 

1 Was mögen Sie an sich?
Dass ich solche Fragen noch nie beantworten konnte.

2 Was fehlt unserer Gesellschaft?
Ich denke, wir haben bei den Themen Klimaschutz, Toleranz und Gleichberechtigung durchaus noch Potenzial nach oben.

3 Wann hatten Sie zuletzt Angst? Wie haben Sie sie bewältigt?
Ich habe immer wieder mal Angst. Ich denke man kann seine Angst nur bewältigen, indem man sich ihr stellt. Damit verliert sie mit der Zeit ihre Macht. Bis die nächste kommt.

4 Was gibt Ihnen Hoffnung?
Menschen, die von ihrem Leben erzählen. Welche Herausforderungen sie gemeistert haben. Es gibt mir auch Hoffnung, wenn ich sehe, wohin mich auch all die harten Zeiten gebracht haben.

5 Ihr Lieblingssong? Warum?
Mein Lieblingssong derzeit ist „This is me“ von Leela James. Damit verbinde ich vor allem meine Entwicklung in den letzten Jahren. Klingt im ersten Moment traurig, aber es geht um die eigene Stärke.

6 Mit dem Wissen und der Erfahrung von heute – was würden Sie Ihrem jugendlichen Ich ausrichten?
Solange du gesund bist, ist alles gut. Alles andere kann man beeinflussen bzw. ändern.

7 Welches Buch muss man gelesen haben und warum?
Bas Kast – Ernährungskompass. Eine interessante Zusammenfassung der neuesten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse. Er beleuchtet verschiedene Aspekt wertfrei und erklärt es leicht verdaulich.

8 Was würden Sie gerne noch lernen wollen?
Tanzen und zum Glück darf ich bald bei Dancing Stars von einem Profitänzer lernen.

9 Was bereuen Sie? Und warum?
Ich hätte früher auch mal öfters „Nein“ sagen sollen. Wäre gesünder gewesen.

10 Was hat uns Corona gelehrt?
Dass man Hemd und Jogginghose kombinieren kann. Scherz beiseite … Ich denke, wir mussten wohl oder übel versuchen, unser Glück in uns zu suchen. Die Pandemie lehrt uns, wie verletzlich wir sind, wenn vermeintliche Selbstverständlichkeiten nicht mehr selbstverständlich sind. Wir haben das vorübergehend Verlorene zu schätzen gelernt.

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