Wenn Helene Fischer heute mit dem Song „Vamos a Marte“ Radio-Premiere feiert, dürfen sich die Fans der Popschlager-Königin kein Überraschungsei mit verblüffendem Sound erwarten. Neu sind die spanischen Zeilen im Duett mit Luis Fonsi aus Puerto Rico. Musikalisch könnte das Lied, dessen Titel übersetzt „Lass uns zum Mars gehen“ bedeutet, durchaus aus den Aufnahme-Sessions zu „Herzbeben“, „Nur mit dir“ und „Achterbahn“ stammen.
Der 43-jährige Fonsi wurde 2017 mit dem Sommerhit „Despacito“ weltbekannt, er war auch schon in Fischers TV-Show zu Gast und schwärmt: „Helene ist eine Künstlerin, die alles kann, die wahrhaft zu allem in der Lage ist. Und es war enorm aufregend, einen Song auf Deutsch und auf Spanisch zu singen – das ist etwas, das ich vorher noch niemals gemacht hatte.“

Doch worüber singt er mit der 37-Jährigen auf dem Weg zum Roten Planeten? Eine Kostprobe aus dem Ohrwurm, den Fischer und Fonsi mit zehn (!) weiteren Co-Schreibern getextet und komponiert haben: „Was du meinst, kann ich in deinen Augen sehen . . . Fühlt sich an wie 1000 Grad . . . Wir sprechen eine Sprache, du spürst, was ich sage. Du liest meinen Körper – keine Wörter können beschreiben, was ich mit dir fühl’. Zwischen uns nur Millimeter, ich habe keine Wahl . . .“
Unterm Strich ist es aber trotz eingängiger Melodie kein schweißtreibender Song, er bleibt ein kalkulierter, keimfreier Titel.

Das Autoren-Team von "Vamos a Marte": Helene Fischer, Christoph Cronauer, Daniel Cronauer, Matthias Zürkler, Vincent Stein, Konstantin Scherer, Robin Haefs, Nico Wellenbrink, Luis Fonsi, Juan Carlos Arauzo, Eduardo Ruiz, José Cano Carrilero.