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Die Geschichte der Bademode Wie Ursula Andress die Geschichte des Bikinis beeinflusste

Der Bikini feiert seinen 75. Geburtstag. Was uns heute als normale Badebekleidung erscheint, wäre zu früheren Zeiten mehr als nur ein handfester Skandal gewesen. Einblicke in die Welt der Bademode.

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Ursula Andress als Honey Ryder im Bond-Streifen „James Bond – 007 jagt Dr. No“
Ursula Andress als Honey Ryder im Bond-Streifen „James Bond – 007 jagt Dr. No“ © (c) imago images/EntertainmentPictures (imago stock&people via www.imago-images.de)
 

Raus aus den Kleidern und rein ins kühle Nass – und zwar so hurtig als möglich. Das ist ungefähr das genaue Gegenteil davon, wie man sich zu Beginn der Bademodenhistorie dem Wasser näherte. Und viel mehr war das auch nicht, so Modehistorikerin Regina Karner: „Mit den ersten Badeanzügen konnte man nicht wirklich baden gehen, eher nur planschen.“ Wir schreiben das Jahr 1833, aus diesem Jahr stammt eine Illustration von Franz Wolf, die Bademode abbildet: Lange Hosen, Blusen, wenig Haut. Das sollte sich auch in den darauffolgenden Jahrzehnten nicht ändern, auch wenn das Interesse an der Bademode mit der aufkommenden Sommerfrische stieg, die Hüllen hat man trotzdem nicht fallen lassen – im Gegenteil: Wer sich ins Wasser begeben wollte, der trug neben den Ganzkörperanzügen noch schwarze Strümpfe, ein Bademieder, Badehauben und Badeschuhe. Nackte Haut, die musste man hier suchen.

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