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Eröffnet Filmfestspiele in Cannes Jodie Foster sah Trump nicht kommen

Während der Amtszeit von Barack Obama habe sie in einer Blase gelebt, so die Schauspielerin. Als Donald Trump an der Macht war, hätte sie das ordentlich wachgerüttelt.

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Jodie Foster
Jodie Foster © (c) AFP (LOIC VENANCE)
 

Filmstar Jodie Foster (58) hat die Präsidentschaft von Donald Trump nicht kommen sehen. "Während der Obama-Administration habe ich in einer Blase gelebt - viele andere auch", sagte die Oscar-Preisträgerin ("Angeklagt", "Das Schweigen der Lämmer") der "Augsburger Allgemeinen". "Ich habe nicht verstanden, was sich eigentlich in unserem Land abspielt. Und die Wahl Trumps hat mich ordentlich wachgerüttelt. Diese vier Jahre waren schon heftig."

Im Kino ist Foster, die seit Jahren keinen großen Film mehr drehte, jetzt als Anwältin Nancy Hollander in dem Guantanamo-Drama "Der Mauretanier" zu sehen. Am 6. Juli soll sie die Filmfestspiele von Cannes eröffnen. Das Festival verleiht ihr die Goldene Ehrenpalme.

Foster sagte über ihre Arbeit als Schauspielerin: "Ich möchte, dass mein Publikum aus meinen Filmen positive moralische Botschaften mitnimmt. Und nach diesen Kriterien suche ich meine Filme aus, zum Beispiel einen Politthriller wie "Der Mauretanier", wo es ja darum geht, wie sich ein unschuldiger muslimischer Gefangener nicht von Haft und Folter brechen ließ, sondern menschlich reifer wurde und verzeihen konnte. Die Schlüsselfrage ist: Wie tun wir das Richtige? Und darauf gibt es keine einfache Antwort, deshalb wird diese Geschichte auch aus verschiedenen Perspektiven gezeigt."

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