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Pop"New York Times"-Doku hinterfragt Britney Spears' Vormundschaft durch ihren Vater

Erster Trailer zum Film "Framing Britney Spears", der am 5. Februar erscheint, wurde veröffentlicht. James Spears, der Vater des Popstars, steht in der Kritik.

Unter dem Vorwund ihres Vaters: Britney Spears
Unter dem Vorwund ihres Vaters: Britney Spears © APA
 

Eine neue Dokumentation der "New York Times" wird sich mit Britney Spears' Leben unter der Vormundschaft ihres Vaters James beschäftigen. Der erste Trailer zum Film "Framing Britney Spears" wurde am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlicht. Die Dokumentation ist die sechste Folge der Serie "The New York Times Presents" und erscheint am 5. Februar beim US-Sender FX und beim Streamingdienst Hulu.

In dem 30-sekündigen Video werden Jugendfotos von Britney Spears gezeigt. Eine Sprecherin erklärt: "Britney war so fokussiert. Sie war ein starkes Kind." Es folgen mehrere kurze Interview-Ausschnitte, in denen die Befragten Spears' Vormundschaft infrage stellen. Das Video endet mit der Szene eines Protests, bei dem die Teilnehmer rosafarbene "#FreeBritney"-Schilder halten.

Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, entschied ein Gericht 2008, ihrem Vater die Vormundschaft zu übertragen. Seither verwaltet James Spears das Vermögen seiner berühmten Tochter. Im November 2020 fand in dem Fall eine Anhörung vor einem Gericht in Los Angeles statt: Medien berichteten, die 39-Jährige wolle nicht mehr auftreten, solange ihr Vater James Kontrolle über Karriere und Vermögen habe.

Die "Los Angeles Times" und weitere Medien berichteten, in der Anhörung habe die Richterin die Vormundschaft zwar bestätigt. Sie habe aber auf Antrag der Musikerin einen Finanz-Treuhänder als Co-Vormund benannt und damit die Möglichkeit offen gelassen, den Vater zu einem späteren Zeitpunkt aus dieser Rolle zu entlassen. Fans der Sängerin protestieren bereits seit mehreren Jahren gegen die Vormundschaft.

 

Kommentare (2)
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dieRealität2020
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Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, entschied ein Gericht 2008

bis heute sollten eigentlich schon erhebliche positive Veränderungen eingetreten sein.

dieRealität2020
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es stellt sic hfür mich die frage, sind vielleicht die Gründe einer Vormundschaft auch tatsächlich berechtigt?

Die "Los Angeles Times" und weitere Medien berichteten, in der Anhörung habe die Richterin die Vormundschaft zwar bestätigt. Sie habe aber auf Antrag der Musikerin einen Finanz-Treuhänder als Co-Vormund benannt und damit die Möglichkeit offen gelassen, den Vater zu einem späteren Zeitpunkt aus dieser Rolle zu entlassen.
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Hier muss man unterscheiden zwischen der Meinung in der Öffentlichkeit und was tatsächlich Sache ist betreffend eines Menschen. Von außen betrachtet kann man nur den Kopf über diese Vormundschaft über eine 39-jährige Erwachsene Person mit derartigen musikalischen Erfolgen den Kopf schütteln.