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James BondSexsymbol, Sir und Spion: Sean Connery wird 90

Sein ewiger Filmname ist Bond, James Bond. Am 25. August feiert Sean Connery seinen 90. Geburtstag.

 

Die Rolle seines Lebens war für Sir Sean Connery Segen und Fluch zugleich. Als Geheimagent James Bond gelangte er in den 60ern zu Weltruhm. Die Filme machten ihn reich. Doch nach seinem Abschied von der Rolle brauchte Connery viele Jahre, um sich auch jenseits von 007 als erfolgreicher Schauspieler zu etablieren. Sein Bond-Image konnte Connery, der am Dienstag, 25. August, 90 Jahre alt wird, nie ganz loswerden. Bevor er zur Schauspielerei kam, hatte Connery übrigens als Milchmann und Lkw-Fahrer gearbeitet und als Aktmodell für Kunststudenten posiert.

Sean Connery: Bilder einer Karriere

Eiskalt, charmant, tödlich und weltgewandt: Die Rolle des britischen Geheimagenten James Bond prägte Sean Connery Image.

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In den Siebzigern und Achtzigern zeigte er aber seine Vielseitigkeit: Etwa als kauziger Vater von Indiana Jones.

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Sirs unter sich: Sean Connery mit dem anderen besten Bond aller Zeiten: Roger Moore.

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Mit Ursula Andress bei den Dreharbeiten zu "Bond jagt Dr. No". Insgesamt spielte Connery sieben Mal 007. Sechs mal in der offiziellen Serie, einmal im Ableger "Sag niemals nie" (1983)

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Connerys Bond ist ein typischer Macho der Nachkriegszeit: Er spielte die Rolle als sarkastischen Agenten mit Hang zum schönen Geschlecht.

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1992 in "Medicine Man"

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Bei den US-Open war Sean Connery lange Stammgast. 2017 entstanden diese Aufnahmen, die zu den letzten gehören, die von ihm kursieren. Schon 2003 hat er sich zur Ruhe gesetzt.

Imago/Javier Rojas

Micheline Roquebrune und Sean Connery heirateten 1975. Hier ein Auftritt im Jahr 2013.

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Connery als einer der Tatverdächiten in "Mord im Orient-Express" (1974)

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Als Gentlemen-Gauner in "Der große Eisenbahnraub" (1979)

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Kult: Im utopischen "Zardoz" von 1974 war Connnerys Kostum gewöhnungsbedürftig.

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Beim Filmfestival in Edinburgh. Connery sprach auch Zeichentrickfilme, in Toy Story war er allerdings nicht zu hören.

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Mit dem Regisseur Richard Lester arbeitete er mehrfach zusammen. Hier die Dreharbeiten zu "Explosion in Cuba" (1979)

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Als Größenwahnsinniger in "Der Mann, der König sein wollte". An seiner Seite: Michael Caine. (1975)

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Als Bruder William von Baskerville in "Der Name der Rose" (1986)

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1999 verewigte er Fuß- und Handabdrücke vor Graumann's Chines Theatre in Hollywood.

Imago/Lisa Rose

Die spuren einer Filmlegende

Imago/Lisa Rose
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Erst Mitte der 80er-Jahre etablierte sich Connery wirklich in Hollywood. Er war der coole Schwertkämpfer Ramirez im Fantasyhit „Highlander“, begeisterte als Mönch im Mittelalter-Krimi „Der Name der Rose“ und amüsierte das Publikum als kauziger Vater von Indiana Jones. Sein Image als Sexsymbol behielt er dabei. 1989 erklärte das „People“-Magazin den damals 59-Jährigen zum „Sexiest Man Alive“ - und kürte ihn 1999 sogar zum „Sexiest Man Of The Century“. Seine schauspielerische Leistung als hartnäckiger Polizist in „Die Unbestechlichen“ brachte ihm einen Oscar als bester Nebendarsteller ein.

Im Jahr 2000 schlug ihn Königin Elizabeth II. zum Ritter. Und das, obwohl sich Sir Sean immer wieder für die schottische Unabhängigkeit ausgesprochen hatte. Privat ist Connery seit 1975 mit der Malerin Micheline Roquebrune verheiratet, die gerade ihren 91. Geburtstag feierte. Seinen letzten Filmauftritt hatte der Schauspieler 2003. Danach zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück. Interviews gibt Sean Connery nicht mehr, auch politisch mischt er sich schon lange nicht mehr ein. Heute sieht man ihn nur noch gelegentlich auf Aufnahmen, die seine Enkelin Saskia Connery bei Instagram veröffentlicht.

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