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Millionen für RollatorrundenHarry lobte fast 100-jährigen Spendensammler

Captain Tom Moore sei "absolut beeindruckend", so der Ex-Royal. Er hatte mit seiner Corona-Aktion Millionen gesammelt.

© APA/AFP/JUSTIN TALLIS
 

Nicht-mehr-Prinz Harry hat den 99-jährigen Kriegsveteranen Tom Moore für die Unterstützung des britischen Gesundheitswesens gelobt. Der Senior hat inzwischen nahezu Kultstatus im Vereinigten Königreich. Er absolvierte 100 Runden mit dem Rollator durch seinen Garten im englischen Dorf Marston Moretaine und sammelte auf diese Weise Spenden in zweistelliger Millionenhöhe ein.

Was Captain Tom Moore geschafft habe, sei "absolut beeindruckend", sagte Harry am Sonntag. "Es ist nicht nur das, was er getan hat, sondern auch, wie die Menschen darauf reagiert haben", sagte der 35-Jährige in dem Podcast "Declassified" für Militärangehörige. Harry setzt sich unter anderem für Kriegsversehrte ein. Der Prinz bedankte sich auch bei den Hunderttausenden Freiwilligen, die sich während der Corona-Pandemie um die Risikogruppen kümmern wollten.

Harry hatte Ende März seine royalen Pflichten aufgegeben und lebt nun mit seiner Frau Meghan (38) und dem fast einjährigen Sohn Archie in Los Angeles. In der kalifornischen Stadt war Meghan aufgewachsen.

Moore, der Ende des Monats 100 Jahre alt wird, wollte sich mit der Aktion bei Ärzten und Pflegern bedanken, die seinen Hautkrebs und seine gebrochene Hüfte behandelt hatten. Eigentlich hatte er sich 1.000 Pfund (etwa 1.150 Euro) zum Ziel gesetzt - bis Sonntagmittag waren es aber schon fast 26 Millionen Pfund. Die Finanzspritze kann der chronisch unterfinanzierte staatliche Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) gut gebrauchen. Es mangelt im Kampf gegen die Pandemie etwa an Personal, Tests und Schutzausrüstungen.

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