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'Finde ich traurig'Stefanie Hertel kann auf fremdenfeindliche Fans verzichten

Die 39-Jährige, die im Vorjahr rechtsextreme Ausschreitungen kritisiert hat, findet den "Tunnelblick" vieler Menschen "traurig".

Stefanie Hertel und Arnulf Prasch
Stefanie Hertel, hier mit Arnulf Prasch, wehrt sich gegen fremdenfeindliche Fans © (c) ORF (Peter Krivograd)
 

Die Volksmusikerin Stefanie Hertel hat sich von fremdenfeindlichen Fans ihrer Musik distanziert. "Auf jemanden, der sich davon angegriffen fühlt, dass man rechtsextreme Ausschreitungen kritisiert, kann ich als Fan verzichten", sagte Hertel der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.

Die 39-Jährige hatte im vorigen Jahr die teils rechtsextremen Demonstrationen in Chemnitz kritisiert. Die Reaktionen auf ihre Kritik habe sie bewusst ignoriert, meinte Hertel: "Über Facebook gab es möglicherweise irgendwelche Kommentare, aber die lese ich gar nicht mehr".

Wenn sich ihr gegenüber jemand ausländerfeindlich äußere, dann ignoriere sie das nicht, sondern frage: "Was haste denn schon mit Ausländern erlebt?" Die Antworten seien meist ausweichend. "Ich find's traurig, dass viele Menschen da so eine festgefahrene Meinung haben, so einen Tunnelblick", sagte die Sängerin.

Kommentare (4)

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fwf
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Ferndiagnose

Die gute Dame hat sicher keinen engen Kontakt zu arabischen Zuwanderern, da sie weder Straßenbahn fährt, noch durch ein Wiener Straßenfest schlendert. Wenn sie sich in der U-Bahnstation Praterstern von knoblauch/schweißstinkenden Arabern anpöbeln lassen müsste, würde ihr die Leidenschaft für unsere "Flüchtlinge" bald vergehen. Dass unter den Zuwanderern auch nette Leute sind, die es hier zu etwas bringen wollen, sei aber unbestritten.
Künstler sollten bei ihrer Profession bleiben und sich aus der Politik heraushalten.

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joe1406
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Das kann man aber auch in jeder Warteschlange

in Kärnten erleben - von nicht gewaschenen, waschechten Kärntnern. Von ihnen angepöbelt wird man aber nicht.

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Bergfex1
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Unglaublich

Die Frage stellt sich natürlich wie viele können auf Hertl und ihre umtata Musik verzichten

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brosinor
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Gut dass sie sich zu Wort meldet!

Gerade Interpreten solcher Art von Musik haben Fans mit "eindeutiger politischer Orientierung".

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