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Tag 12 im RTL-DschungelcampViele Tränen, Drohungen und eine Verletzung

Das Finale rückt näher und die ehrgeizigen Dschungelcamper legen sich ins Zeug, viel Sendezeit zu bekommen: Mit Tränen und Plaudereien über die Camp-Kollegen.

Peter Orloff bei der Dschungelprüfung "Graus am See"
Peter Orloff bei der Dschungelprüfung "Graus am See" © TVNow/Stefan Menne
 

Obwohl sich die Zeit im Dschungel mangels Aktivitäts-Angeboten doch sehr ziehen kann, haben die Camper mittlerweile aber keine davon zu verlieren, wenn es um den Kampf um Sendezeit und die eigene (positive) Darstellung geht.

Diesmal ganz vorne mit dabei: Doreen Dietel, die am Vortag durch das "Vielleicht bist du es" bei der Verkündigung, wer ausziehen muss, auf einmal aufgewacht zu sein scheint. Scheinbar hat sie das Spiel nun doch verstanden: Man muss liefern, sonst wählt das Publikum einen aus dem Camp. Und sie liefert zumindest an diesem Tag: viele Tränen. „Ich habe Schiss, dass ich rauskomme und alle rumhacken, dass ich Scheiß gemacht habe. Das habe ich aber nicht. Ich habe es von Herzen gewollt hier drinnen, nicht nur zum Spaß. Für mich ist es mehr als ein Spiel", erklärt sie in die Kameras. „Das ist wieder mal Versagen“, sagt Doreen und setzt mit Erzählungen aus ihrem Liebesleben noch eins drauf. Zumindest für diese Folge hat es auch gereicht - sie ist weiter.

Doch auch die anderen Camper wittern mittlerweile die Chance auf die Krone. Auch Evelyn Burdecki nutzt etwa ihr (gespieltes?) nicht vorhandenes Allgemeinwissen oder auch ihren Disput mit Bastian Yotta, um das Publikum zu unterhalten. Und Yotta hat nach der Konfrontation genau das getan, was jeder von Yotta erwartet hätte: Sich in seiner Überheblichkeit noch einmal selbst übertroffen. Zumindest bleibt er damit seiner Rolle treu. 

Doch nicht nur Evelyn fühlt sich ungerecht behandelt, sondern auch Chris Töpperwien. Aber nicht von den Campern, sondern gar von RTL. Als sollte er nicht vor dem Einzug bereits gewusst haben, wie diese Show funktioniert. Aber gut, eine Drohung gegen RTL hat er dennoch ausgesprochen. Er suche nämlich im Camp doch nur Bekannte, Gespräche und Freunde. „Und dann wirst du so gefickt hier.“ Seine Drohung: Nach dem Ausscheiden möchte er mit seinem Manager sofort zum Geschäftsführer rennen. Was er damit erreichen will, weiß wohl nur er.

Und dann kam es auch noch zu einer Premiere: Zum ersten Mal durfte dann der immer gut gelaunte Peter Orloff in eine Einzel-Dschungelprüfung. In "Graus am See" wühlte er sich durch (Fleisch-)Abfälle, duscht in abgestandenen Tierinnereien und verrottetem Dschungelwasser, war die schwimmende „Arche Noah“ und muss zum Abschluss „Eis“ (pürierte Schweinevagina mit lebenden Kakerlaken) essen. Und das, obwohl er sich gleich zu Beginn an der Hand verletzt hat und Dr. Bob einschreiten musste. Fazit: 3 Sterne und zumindest Peter ist glücklich.

Und für ein bisschen Konfrontation - und damit Spannung - sorgte dann auch noch RTL. Mehrere Regelverstöße - Mikro zugehalten (Chris), alleine im Camp unterwegs (Bastian), Zigaretten-Regel nicht eingehalten (Leila), Nachtwache abgebrochen (die ausgeschiedene Giselle Oppermann) - sorgten dafür, dass alle ihre Luxusartikel abgeben mussten.

Und gehen musste auch noch jemand: Leila Lowfire! Wer sich nun fragt "Leila, wer?" dürfte nicht alleine sein. Sie ist diejenige, die in dieser Folge (und eigentlich in vielen Folgen zuvor) auch kaum zu sehen war… Wie übrigens auch Sandra und Felix. Aber vielleicht steigen sie ja heute in den Kampf um Sendezeit ein - zumindest das Publikum dürfte sich über Abwechslung freuen.

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