Die Sonne brennt vom Himmel und mein Hund legt sich in die pralle Sonne. Schadet ihm das oder soll ich ihn in den Schatten locken?
THOMAS NEMETH: Grundsätzlich können Tiere einschätzen, was ihnen guttut und was nicht. Und wenn ein Hund entscheidet in der prallen Sonne liegen zu wollen, dann ist das eben so. Wenn es ihm zu warm wird, geht er normalerweise von sich aus in den Schatten oder ins kühle Haus hinein.

Woran liegt es, dass er gerne in der Sonne liegt?
Einerseits wissen Hunde instinktiv, dass ihnen die Sonnenstrahlen gut bekommen. Verantwortlich dafür ist das Glückshormon Serotonin. Es wirkt aufpushend, motivierend. Andererseits stärkt die Sonneneinstrahlung das Immunsystem. Wir Menschen lieben die Sonne ja auch. Wobei man aber nicht vergessen darf, dass die Kraft der Sonne nicht zu unterschätzen ist und sie auch schaden kann.

Tierarzt Thomas Nemeth ordiniert in Zeltweg
Tierarzt Thomas Nemeth ordiniert in Zeltweg
© Martina Pachernegg

Wie können die Sonnenstrahlen schaden?
Auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen. Hunderassen mit kurzem Fell sind anfälliger. Dazu zählen Dalmatiner, weiße Bulldoggen, Australian Shepherds, Beagles oder Collies. Besonders empfindlich sind zum Beispiel der Nasenrücken und die Ohren.