Mit lautem Gegacker wird Christian Rothwangl von seinen Schützlingen empfangen. Rhythmisch und mit einer unglaublichen Kraft in der Stimme machen sich die Hühner bemerkbar. Aufgeregt laufen sie im Stall hin und her, manche suchen gar den Ausweg ins Freie. Dabei verwundert es gar nicht, dass die Aufregung groß ist. Rothwangl ist gekommen, um die gelegten Eier des Federviehs einzusammeln. „Dafür haben die Hennen wenig Verständnis. Aber da hilft nichts, da müssen sie durch“, sagt er und greift vorsichtig in die Legestellen und bettet ein Ei nach dem anderen behutsam in einen geflochtenen Weidenkorb.