Stil und Trends Wie Sie beim Abverkauf nicht draufzahlen

Kaum ist Weihnachten vorbei, purzeln auch schon die Preise. Im Abverkauf lässt man sich aber schnell von den niedrigen Preisen blenden und kauft Dinge, die man nicht wirklich braucht. Hier fünf Tipps, damit nur das im Kasten landet, was Sie auch wirklich brauchen.

Frau vor Schaufensterwerbung
© dpa/dpaweb
 

Keine Kaufräusche.
Klasse statt Masse. Ja, die Angebotsschilder und -schütten sind verlockend, aber bleiben Sie standhaft. Hilfreich ist eine Einkaufsliste, auf der man vermerkt, was man wirklich braucht. Ganz oben sollten wichtige Anschaffungen stehen, gefolgt von einigen, wenigen Wunschstücken.

Langfristig einkaufen.
Greifen Sie besser zu zeitlosen Stücken wie zum Beispiel weißen, grauen, schwarzen und blauen Blusen oder einfärbigen Strickwesten. Bei ausgefallenen Stücken, Schnitten und Mustern ist schnell zu erkennen, dass sie nicht mehr ganz so in sind. In Modemagazinen kann man schon einmal vorgustieren, was denn in der kommenden Saison auf den Laufstegen zu sehen war und sich schon ein bisserl danach richten.

Auf die Qualität achten.
Auch, wenn der Preis überzeugt, sollte man einen kritischen Blick auf die jeweiligen Stücke werfen. Nähte, Knöpfe, Material sollten auch kontrolliert werden.

Die persönlichen Rechnung.
Bei Stücken, bei denen man sich wirklich noch unsicher ist kann man eine ganz einfache Rechnung anstellen. Man nimmt den Preis und dividiert ihn durch die Anzahl der Tage, an denen man es wohl tragen wird. Das erleichtert - Kopfmenschen zumindest - die Entscheidung.

Keine Kompromisse.
Kompromisse macht man in Beziehungen, aber nicht beim Abverkauf. Ist das Wunschstück nicht mehr in der passenden Größe vorhanden oder zwickt an der einen oder anderen Stelle, dann gilt: Nicht kaufen. Sparen Sie sich Ihr Geld für Stücke, in denen Sie sich wohlfühlen.



Kommentare (2)

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Politeios
1
6
Lesenswert?

Normalpreise

Und nicht vergessen: Minus 30% ist erst der Normalpreis?

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handlelightd
2
4
Lesenswert?

Und nicht vergessen,

den großen Profit stecken die Textilkonzerne ein, und nicht die ausgebeuteten TextilarbeiterInnen und RohstoffproduzentInnen. Also auch über
Produktionsbedingungen sowie ökologische Auswirkungen der derzeit gängigsten Produktionsmethoden informieren!

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