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300 Jahre Robinson Crueso Warum nicht einmal auf diesen Inseln stranden?

Nicht jede Insel muss gleich ein klassisches Paradies sein: Sieben Inseln, die jedoch viel Abenteuer versprechen.

Sealand

Ein Paradies, auch wenn es nicht so ausschaut: 1967 hat Major Paddy Roy Bates den ausrangierten Flakturm neun Kilometer vor der britischen Ostküste zum Fürstentum Sealand umfunktioniert, um es als internationales Zentrum für herrenloses Steuerfluchtkapital zu etablieren. Nach seinem Tod hat Sohn Michael das Ruder übernommen und der sieht sich seit der Brexit-Ankündigung mit einer Dauerflut an Anfragen konfrontiert: Viele Briten wollen nun Bürger von Sealand werden.

(c) AP

Hashima

Von 1887 bis 1974 wurde auf der Insel Hashima vor Nagasaki unterseeischer Kohleabbau betrieben. Groß ist die Insel ja nicht: 6,3 Hektar, die Küstenlinie beträgt nur 1,2 Kilometer. Dennoch wohnten hier zeitweise über 5000 Menschen. 1974 wurde das Werk geschlossen und die Arbeiter und ihre Familien verließen die Insel fluchtartig. Wem das Eiland jetzt bekannt vorkommt, der irrt sich nicht: Sie war Inspiration für jene Insel, die im „James Bond“-Streifen „Skyfall“ mit Daniel Craig und Javier Bardem zu sehen ist.

(c) akeluk - Fotolia

Assateague Island

Die beiden US-Bundesstaaten Maryland und Virginia teilen sich Assateague Island, eine Düneninsel an der US-Ostküste. Bekannt ist die Insel, die ein Biosphärenreservat und ein Naturschutzgebiet ist, vor allem für ihre Bewohner: die wild lebenden Assateague-Ponys. Beide Bundesstaaten haben ihre eigenen Ponyherden. Spannendes Detail am Rande: Alljährlich werden Junghengste schwimmend zur Nachbarinsel Chincoteague gebracht und versteigert. Das Geld bekommt die Freiwillige Feuerwehr.

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Mopion

Sehr klein, sehr fein - zumindest der Sand: Die „Insel“ Mopion liegt in der Karibik und gehört zu St. Vincent und die Grenadinen. Das allein klingt schon wie eine Erfindung, aber das Beste kommt noch: Auf der Insel vulgo Sandbank steht nichts außer ein einzelner Sonnenschirm aus Palmwedeln. Ebbe und Flut bestimmen die Größe des Eilands. Vielleicht ist Mopion das perfekte Paradies: Sand, Meer und ein Sonnenschirm. Weniger gibt es auf dieser Welt, die den Überfluss zelebriert, vermutlich nirgendwo.

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Ball’s Pyramid

Er kam von einer Insel und fand eine Insel: Der britische Marineoffizier Henry Lidgbird Ball hat im Jahr 1788 diesen Spitz in der Tasmansee entdeckt. Oder besser gesagt: Eigentlich hat er die 20 Kilometer entfernte australische Lord-Howe-Inselgruppe gefunden – der Spitz dahinter war einfach nicht zu übersehen. Stilecht heißt die Felseninsel seitdem auch „Ball’s Pyramid“. Es gibt eine einzige Art von Einheimischen: den Baumhummer. Eine Gespensterschrecke, die eigentlich als ausgestorben galt.

(c) Ashley Whitworth - stock.adobe.com (Kerry Whitworth)

Antarktis

52 Millionen Quadratkilometer, 13 Millionen davon Landmasse: Ja, auch wenn die Antarktis nicht ganz so kompakt wirkt, so ist sie doch eine Insel. Und auf jeden Fall eine, die viel Platz bietet. Das älteste und größte geschlossene Ökosystem der Erde wird durch den sogenannten Antarktisvertrag geschützt. Rund 5000 Wissenschaftler und Abenteuertouristen sind die zeitlich beschränkten Bewohner – nur echte Abenteurer und Pinguine wollen für immer im ewigen Eis bleiben. Nachbarn? Überbewertet!

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Kokosinsel

Ach, wie schön das schon klingt: Isla del Coco. Mindestens drei Piratenschätze unter anderem von Henry Morgan oder Benito Bonito sollen auf der rund 500 Kilometer von Costa Rica entfernten Insel versteckt sein. Nur blöd, dass die Insel seit 1978 unter Naturschutz steht und jegliche Schatzsuche verboten ist. Tropisches Klima, üppiger Regenwald und eine atemberaubende Unterwasserwelt. Wen wundert es, dass die Insel das Vorbild zum Roman „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson war.

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