Der Krametbichl – oder auch Kramerbichl genannt – ist eine unscheinbare Anhöhe im Herzen des Biosphärenparks Nockberge. Was den sanft geschwungenen Berggipfel von den anderen typischen Grasbergen unterscheidet, ist sein weithin sichtbares Gipfelkreuz, von dem der Blick weit ins Katsch- und Pöllatal reicht. Tief unten windet sich die Tauernautobahn mit ihrem steten Verkehr durch den engen Taleinschnitt.

Wie Spielzeugautos bewegen sich die Fahrzeuge von Nord- nach Süd und umgekehrt. Hier oben ist davon wenig zu bemerken. Außer dem gelegentlichen Bimmeln der Kuhglocken herrscht Stille. Wer den Krametbichl besucht, der sollte unbedingt die Runde über den Laußnitzsee gehen. Eine traumhafte Wanderung für die gesamte Familie.

Die Route auf den Krametbichl, auch Kramerbichl genannt
© KLZ/Infografik

Im Laußnitztal, an der Abzweigung Ebenwald/Laußnitzer Hütte geht es los. Wir folgen dem Forstweg hinauf bis zur Ebenwaldhöhe. An der Weggabelung halten wir uns nach rechts in Richtung "Krametbichl". Die Route führt zunächst über den Forstweg, später über Almwiesen vorbei an den Hütten der Atzensbergeralm bis zum Gipfelkreuz am Krametbichl. Von hier geht es nach der Pause weiter in Richtung Laußnitzer See Nr. 114. Der Weg führt sanft hinauf zum Schereck und weiter zur Anhöhe Roter Riegel.

Der idyllisch in einer Senke gelegene Laußnitzsee
© Herbert Raffalt

Nun geht es aussichtsreich weiter, bis wir in einer Senke den Laußnitzsee erblicken. Von hier sind es dann nur noch wenige Schritte zur Laußnitzer Hütte. Nach einer Einkehr wandern wir auf dem breiten Hüttenweg zurück zur Ebenwaldhöhe und zum weiter zum Ausgangspunkt.