Die Überquerung von Obertauern über die Lungauer und Steirische Kalkspitze ins Preuneggtal zählt zu den eindrucksvollsten Skitouren an der Grenze zwischen Salzburg und der Steiermark. Bei Firnschnee kann man die Hänge hoch über dem Giglachkar im Frühjahr am besten genießen.

Für den südseitigen Aufstieg zur Akarscharte sollte man jedoch früh dran sein und Harscheisen dabeihaben. Einziger Wermutstropfen der Tour ist der notwendige Transfer. Von der Sommer-Mautstation im Preuneggtal geht es mit dem Taxi nach Obertauern zum Hundskogellift kurz vor dem Seekarhaus. Der Sessellift bringt uns dann bequem zum Ausgangspunkt auf 2142 Meter.

Die Route der Skiüberquerung
© KLZ/Infografik

Hinter der Bergstation halten wir uns rechts leicht bergauf und queren dann einige Hänge bis zur Scharte am Fuße der Sonntagskarhöhe. Nun folgt die flache Abfahrt in östlicher Richtung zum Oberhüttensattel, wo wir die Felle anlegen. In Spitzkehren geht es sonnseitig unter der Steirischen Kalkspitze hinauf zur Akarscharte (2315 m). Hier kann man rechts zur Lungauer Kalkspitze (2471 m) oder links etwas anspruchsvoller zur Steirischen Kalkspitze (2459 m) aufsteigen.

Das Hüttendorf auf der Ursprungsalm
© Herbert Raffalt

Die Abfahrt zur Ursprungalm erfolgt von der Akarscharte in Richtung des Sommerweges, der zu den beiden Giglachseen führt. Am Talboden unter der Kampspitze halten wir uns links in Richtung Hüttendorf der Ursprungsalm. Von hier fahren wir entlang der Zufahrtsstraße zum Parkplatz, wo man noch mal kräftig anschieben muss.