Herbert Raffalts TourentippDas Mölbegg ist ein kleiner Berg mit großer Aussicht

Herbert Raffalt verrät uns seinen neuesten Wandertipp. Diesmal geht es auf das Mölbegg.

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Mit dem beginnenden Herbst zieht der erste Morgennebel durch das Obere Ennstal © RAFFALT
 

Das Mölbegg zählt trotz seiner bescheidenen Höhe von 2080 Metern zu den schönsten Aussichtsbergen im Gemeindegebiet von Irdning-Donnersbachtal. Der im Winter beliebte Skitourenberg ist auch im Sommer ein lohnendes Ziel. Der Aufstieg ist einfach und mit knapp 900 Höhenmetern auch als Familienbergtour geeignet.

Für die Gipfelrast sollte man etwas Zeit einplanen, denn die Aussicht ist überwältigend. Besonders beeindruckend ist der Blick auf den gegenüberliegenden Grimming. Der östlichste Gipfel des Dachsteinmassivs erhebt sich mächtig über dem flachen Talboden von Irdning. Nicht umsonst trägt der Gebirgsstock, der lange Zeit als der höchste Berg der Steiermark galt, den Beinamen „Mons Styriae altissimus“.

Die Route zum Mölbegg Foto © KLZ/Infografik

Unsere Tour startet beim Gehöft Hochbär (1250 m). Eine schmale Bergstraße führt kurvenreich von Donnersbach herauf zum Ausgangspunkt. Etwas oberhalb steht eine Wegtafel mit der Markierung „Mölbegg – Nr. 930“. Ein schattiger Waldweg, der mehrfach eine Forststraße quert, führt uns in östlicher Richtung bergwärts.

Die Tour

Ort: Donnersbach/Irdning
Ausgangspunkt: Gehöft Hochbär (1250 m)
Gehzeit: Für den Aufstieg zum Gipfel rund 2,5 Stunden, 850 Höhenmeter

Der Moorsee auf dem Weg zum Mölbegg Foto © RAFFALT

Auf halbem Weg erreichen wir eine Lichtung und einen kleinen Moorsee. Eine gute Gelegenheit für eine kurze Rast. Danach wandern wir im offenen Gelände weiter zu einem von Felsen durchsetzten Bergkamm.
Von hier kann man bereits das Gipfelkreuz auf dem Mölbegg erkennen. Aussichtsreich geht es weiter auf dem Kamm zum Mölbeggsattel. Hier halten wir uns links und steigen über den steilen Gipfelrücken in rund 20 Minuten hinauf zum höchsten Punkt. Zurück geht es entlang der Aufstiegsroute.

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