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Urlaub im TrentinoDolce Vita in den Bergen

Wer an Italien denkt, hat sofort Strände im Sinn. Trentino zeigt, dass es auch anders geht: Die Provinz vereint unberührte Natur mit italienischem Lebensgefühl.

Marco Simonini (TN) Itally
Marco Simonini (TN) Italy © Press Picture Visit Trentino
 

Sofort wird man in der Trentiner Bergwelt von der herrlichen Stille vereinnahmt: Weder Handys klingeln, noch Motoren brummen. Nur das Plätschern der Wasserfälle und Gebirgsbäche ist hörbar. Die Täler am Fuße der Dolomiten sind schon seit Urzeiten besiedelt, hier leben Mensch und Tier in friedlicher Eintracht. Herzstück der Region ist der Nationalpark Stilfserjoch: Er wurde 1935 gegründet und ist 130.000 Hektar groß.

Trentino: Sommer und Herbst

Sommer im Trentino

Sattgrüne Wiesen, Wälder, tiefe Schluchten, idyllische Dörfer: Sommer und Herbst sind die perfekte Jahreszeiten, um Urlaub im Trentino zu machen.

Julia Braunecker

Dorfspaziergang

Bei einem Spaziergang durch die Dörfer fühlt man sich in eine andere Zeit zurückversetzt.

Julia Braunecker

Urlaub im Chalet

Ruhe und Entspannung finden Hotelgäste im Chalet Alpenrose von Martina Dossi.

Julia Braunecker

Fernab vom Trubel

Das Biohotel befindet sich mitten im Nationalpak Stilfersjoch, fernab des touristischen Trubels.

Julia Braunecker

Wandern mit der Hausherrin

Martina nimmt ihre Gäste gerne mit auf Kräuterwanderungen.

Julia Braunecker

Kräuteraufguss

... und lädt danach zum Kräuterumtrunk.

Julia Braunecker

Ein Wohlfühlerlebnis für alle Sinne!

Julia Braunecker

Wer Glück hat, entdeckt vielleicht einen Hirsch hinter dem Chalet. Die Tiere sind die heimlichen Herrscher im Nationalpark.

Julia Braunecker

Verletzte Rehe und Hirsche werden im Hirschkrankenhaus gesund gepflegt.

Julia Braunecker

Wie zum Beispiel Hirschbaby Olivia.

Julia Braunecker

Gar kein Käse!

Auch die kulinarischen Genüsse kommen nicht zu kurz. Trentino ist berühmt für seinen goldgelbenen Käse, vor allem die Sorten Trentingrana...

Julia Braunecker

... und Casolet.

Julia Braunecker

Wein

Im Weingut der Endirizzis wird dem Genuss die Krone aufgesetzt.

Julia Braunecker

Das Gut ist in S. Michele all`Adige gelegen.

Julia Braunecker

Der Betrieb wird von der Familie mit viel Herz geführt.

Julia Braunecker

Zum Abschluss des Urlaubs empfiehlt sich ein Ausflug nach Trient.

Julia Braunecker
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Safari einmal anders

„Zahlreiche bei uns bereits ausgestorbene Wildtiere haben hier Zuflucht gefunden“, berichtet Nationalparkführer Marcello Scutari. 2000 Hirsche sowie 50 Braunbären streifen durch die Wälder. „Seit Kurzem haben wir sogar Wolfsrudel in unserer Region“, so Scutari. Wer sie aus nächster Nähe beobachten möchte, kann sich von den Förstern im Rahmen einer Wildtiersafari zu den besten Plätzen führen lassen.
Nicht alle Hirsche schaffen es, alleine in der Natur zu überleben. In der „casa di cervi“, einem „Hirschkrankenhaus“, wird verletzten Tieren geholfen. „Olivia wurde bei einem Autounfall verletzt“, erzählt Tierpfleger Casimilo Rigo, der einem vier Wochen alten Rehkitz das Fläschchen gibt. „Ohne menschlicher Hilfe würde es nicht überleben.“

Dank Tierpfleger Casimilo Rigo wird Rehkitz Olivia erwachsen.
Dank Tierpfleger Casimilo Rigo wird Rehkitz Olivia erwachsen. Foto © Braunecker

Abschalten im Chalet Alpenrose

Auch Martina Dossi, die das einzige Hotel mitten im Nationalpark führt, bekommt häufig Wildtierbesuch: „Vor ein paar Jahren habe ich im Garten einen Weihnachtsbaum mit Äpfeln geschmückt“, schmunzelt sie. „Der Baumschmuck wurde über Nacht von einem Hirsch gefressen.“ Das „Chalet Alpenrose“ liegt am Fuße des Monte Cevedale (3769 Meter), weit weg vom Chaos touristischer Destinationen. Vor 25 Jahren war das Gebäude noch ein sanierungsbedürftiges Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. Dossi und ihr Mann stellten es in einem aufwendigen Verfahren wieder her. „Vier Jahre haben die Arbeiten gedauert“, erinnert sich Dossi. Heute finden sich im Bio-Hotel zwanzig mit Zirbenholz getäfelte Stuben und Suiten sowie eine Saunalandschaft mit Kräutergarten.

Chalet Alpenrose im Trentino: Entspannung pur.
Chalet Alpenrose im Trentino: Entspannung pur. Foto © Braunecker

Kühe spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle im Leben der Trentiner. „2400 leben in der Region“, weiß Bergführer Rino Podetti. „Sie fressen nur Kräuter und Blumen, was man an der goldgelben Farbe vom Käse erkennt.“ Empfehlenswert sind die beiden Sorten „Trentingrana“ oder „Casolet“.

Ganz Trentino putzt sich für das Käse- und Milchfest zum Almabtrieb heraus.
Ganz Trentino putzt sich für das Käse- und Milchfest zum Almabtrieb heraus. Foto © Braunecker

Aktivurlaub für Sportler

Auch Sportfreunde kommen im Trentino auf ihre Kosten: Sie können sich beim Radeln und Raften austoben. Der Fahrradweg im Val di Sole erstreckt sich 35 Kilometer an den Ufern des Noce entlang, E-Bikes können an Verleihstationen ausgeborgt werden. Und: Der Noce wurde von National Geographic als einer der 10 besten Raftingflüsse weltweit ausgezeichnet.

Drei Ausflugs-Tipps

Gemütliche Wanderung von der Rabbi Quelle bis zur Hängebrücke.
Diese reizvolle Wanderung befindet sich im Val di Rabbi-Tal auf 1366 Meter Seehähe und bietet die Möglichkeit, in luftiger Höhe spazierend, die Hängebrücke über die Cascate del Rio Ragaiolo-Wasserfälle zu überqueren. Die Brücke ist zu jeder Jahreszeit begehbar.

Abendessen im Chalet Lago dei Caprioli in Fazzon die Pellizzano
Exzellente Küche und ein traumhaftes Panorama erwartet die Gäste dieses Gasthauses, das direkt am Bergsee gelegen ist.

Kräuter- und Naturwanderungen im Val di Sole.
Sie stehen im Trentino am Wegesrand und kaum einer beachtet sie: Wildkräuter und Heilpflanzen. Wie viel Power und Gesundheit in den Nutzpflanzen steckt, erzählt Kräuterpädagogin Martina ihren Gästen bei einer Naturwanderung. Beim gemeinsamen Kräutersammeln erzählt sie viel Wissenswertes über die Wirkstoffe der Heilpflanzen und Wildkräuter.

 

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