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Hotel PichlschlossWo man in Wald und Gastfreundschaft badet

Inmitten des steirischen Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen liegt eingebettet zwischen Wiesen, Weiden und Wäldern das Hotel Pichlschloss von Katrin und Matthias Heindl.

In den Wäldern rund um das Hotel Pichlschloss ist Waldbaden angesagt © Tom Lamm/Steiermark Tourismus
 

Ein Refugium, nur dem Tempo der Natur angepasst, von dem die Gäste bei der Abreise sagen: „Der Ort macht einen sehr glücklich. Und dieses Glück kann man mitnehmen.“ Die Hofkarte verrät, was so alles wächst rund ums Pichlschloss - vom Ilzer Rosenapfel bis zur Bosnischen Zwetschke, von der Kornelkirsche bis zum Roten Holunder, versuchsweise gepflanzt, gefällt es hier auch der Maroni und den Isabella-Reben.

Das Streuobstwiesenparadies ist ein Obstreich und ein Saftladen zugleich, 15 alte Apfelsorten und sechs Birnenraritäten ergeben einen wunderbaren „gemischten Satz“. Carnica, eine der Witterung angepasste heimische Bienenrasse, findet ein stetes Trachtangebot, dafür sorgt die kluge Bepflanzung mit passenden Bäumen und Sträuchern. Fürwahr ein Platz, an dem der Honig fließt.

Biosiegel und Zertifikate sind zwar bedeutend, auf dem Landsitz bei Neumarkt wird noch ein Gebot dazugeschrieben: stimmige Lebensbedingungen für Nutz- und Wildtiere. Braunvieh, eine alte Rasse aus dem 15. Jahrhundert, liefert Milch und Fleisch, das Mariahofer Blondvieh, eine vom Aussterben bedrohte Rasse, fand hier eine neue Heimat. Das Freiland ist auch ganzjährig das Revier der Duroc. Die Grunzer mit der braunen Hautfarbe bekommen keinen Sonnenbrand, wühlen in der Erde nach Eiweißhappen, suhlen sich nach Herzenslust und werden mit Getreidemüsli verwöhnt.

Reisetipp

Das Hotel Pichlschloss liegt im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Viele Lebensmittel, die in der Hotelküche verwendet werden, stammen aus eigener Landwirtschaft.
Pakete mit Wanderungen, Kräuterspaziergängen, Wald- und Luftbaden oder Kreativkurse werden angeboten. www.pichlschloss.at

Zuschauer schließen gerne Wetten ab, wer den Schweinsgalopp gewinnt. Aus Respekt vor den Tieren werden alle Teile verarbeitet und verkocht, „vom Maul zum Schwoaf“, wie Obersteirer es benennen. Die selbst produzierten Köstlichkeiten werden gerne den Gästen aufgetischt, die Tafel ist reich gedeckt mit Schinken und Würsten, Fisch, Eiern, hauseigenem Käse, Honig und Marmeladen, Gemüse und Kräutern sowie Säften.

Ein Märchenwald, der sich allmählich vom Nadel- zum Mischwald wandelt, überrascht mit Kraftplätzen, verträumten Wegen und geheimnisvollem Dickicht. Bart- und Strauchflechten zeugen allerorten davon, welch exzellente Luftqualität hier herrscht. Eintauchen mit allen Sinnen, Durchatmen und den Tanz der Wolken verfolgen, das nennt sich neuerdings „Waldbaden“. Bezeichnung hin oder her, die Wirkung auf den Körper ist allemal erwiesen: Der Blutdruck sinkt, die Lungenkapazität steigt und das Immunsystem wird gestärkt.

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