Italien 7 Dinge, die man in Lignano nicht verpassen sollte

Den Badeort an der Oberen Adria, den kennt man. Aber wahrscheinlich nicht von diesen Seiten.

Zugegeben, den Adria-Strand als Geheimtipp zu bezeichnen, ist gewagt. Und doch: Wer in den frühen Morgenstunden hierherkommt, hat den breiten Sandstrand fast für sich allein. Und kann die noch kühleren Temperaturen und die Weite zum Beispiel für eine vergnügliche Fat-Bike-Tour nutzen.

Nicola Simeoni/stock.adobe.com (Nicola Simeoni)

Der Fischbestand der Lagune ist eindrucksvoll. Das sieht man am allerbesten bei einer langsamen Bootsfahrt in den frühen Abendstunden, wenn allerorts Fische vergnügt aus dem Wasser springen oder die Boote auf ihrer Fahrt eine Weile begleiten. Der langen Tradition des Fischfanges in der Lagune kann man auch als Amateur nachgehen, und zwar im Fischereital "Valle Ca’ del Lovo".

TV LIGNANO SABBIADORO

Die Bootsfähre X-River bringt Radfahrer und Spaziergänger über den Fluss Tagliamento, der Lignano Sabbiadoro von Bibione trennt. Zwischen 9 und 19 Uhr kann man von der friulanischen zur venezianischen Küste und umgekehrt übersetzen und genussvoll mit Blick aufs Meer radeln oder spazieren.

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Mit dem Rad-Transfer-Boot, das über die Tourismusinformation gebucht werden kann, geht es entlang der Lagune in das historische Städtchen Marano Lagunare. Geschichte quillt hier aus jeder einzelnen kleinen Gasse der 81 vor Christus gegründeten Legionsstadt.

imago/viennaslide (www.viennaslide.com)

Der flache und sanfte Strand der Oberen Adria ist ideal für Ausflüge per Tretboot oder SUP. Tretboote mit Leiter oder Rutsche mutieren da fast zu einem privaten Badeplatz. Im Familienverband kann man zum Beispiel auch extra große SUP leihen, auf denen Groß und Klein gemeinsam übers Wasser paddeln können. Noch mehr Freiheitsgefühl schenken nur noch Segelboote, mit denen es sich übers offene Meer kreuzen lässt.

Martin Kalchhauser

Die Mündung des Stella-Flusses steht unter Naturschutz und ist dank ihrer Schilfufer und der verzweigten Kanäle  Oase für viele ansässige Vogelarten, aber auch für zahlreiche Zugvögel, die das Gebiet als Zwischenstopp auf ihrem Weg in und aus dem Süden nutzen. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, kann seltene Vogelarten beobachten, an die Liebhaber des sogenannten Birdwatching wurde auch mit entsprechenden Hochsitzen gedacht.

Luca Cadamuro

Über eine Million Pinienbäume wurden einst gepflanzt, um den sandigen Untergrund des Terrains zu stützen. Nun spendet der Wald in den heißen Jahreszeiten wertvollen Schatten und kostbare Ruhe. Lange Pfade laden zu Spaziergängen, Nordic-Walking- und Lauf-Runden ein. Ein Klettergarten, der Parco Avventura, ist ebenso inmitten der Pinienbäume zu finden wie die malerische Kirche Santa Maria del Mare, die aus dem 15. Jahrhundert stammt.

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