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Top 8 Was man sich in Neapel nicht entgehen lassen sollte

"Neapel sehen und sterben" muss nicht sein. Es gibt zig bessere Gründe, um diesen Tummelplatz der Lebensfreude zu besuchen. Hier sind sie.

Piazza del Plebiscito. "Neapel sehen ... und sterben!" Wer das unbedingt will, stelle sich einfach auf die Piazza del Plebiscito, mit einer Tafel um den Hals, auf der „Camorra è morta!“ steht oder so. Und er wird schnell merken, wie sich heißblütige Neapolitaner im Halsumdrehen zu kaltblütigen verwandeln. Woher das Sprichwort stammt, das auch Goethe in seiner Bewunderung über die wunderschöne Stadt in Kampanien im Dichtermund führte, ist übrigens ungeklärt. 

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Manche sagen, die deutsche Übersetzung von „Vedi Napoli e poi muori“ übersehe die Ambivalenz des letzten Wortes, weil mit „muori“ „sterben“ gemeint sein kann, mit „Muori“ aber auch ein kleiner Ort in der Nähe von Neapel.

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Pizza. Der Neapolitaner sieht seine Stadt als auf die Erde gefallenes Stück Himmel, und Gott hat als Zugabe gleich auch die Pizza mit hinuntergeworfen. In der Pizzeria Brandi wurde angeblich die „Ur-Pizza“ erfunden – die „Margherita“, die mit Tomaten (rot), Mozzarella (weiß) und Basilikum (grün) kulinarisch Flagge zeigt.

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Wein von der Amalfiküste. Die Rebsorten Falanghina (weiß) und Piedirosso (rot) sind die feinen Grundlagen für fast alle Tropfen der Region Neapel samt Amalfiküste. Und wenn der bekannteste auch noch „Lacryma Christi“ heißt, muss einem ja nach Weinen zumute sein.

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Gran Caffè Gambrinus. Trinken sollte man freilich auch den unvergleichlichen Espresso im zentral gelegenen Gran Caffè Gambrinus. Aber nicht nur, weil er im Belle-Époque-Ambiente seinerzeit auch von Oscar Wilde oder Jean-Paul Sartre genossen wurde, sondern weil die Baristas hinter der Theke mit dickwandigen Tassen, Untertassen, Warmhaltebecken, Espressomaschinen, Löffeln, Zuckerpäckchen et cetera ein nimmermüdes Ballett tanzen, wie um zu zeigen: Caffè ist die Arabesque des Lebens.

KK

Teatro San Carlo. Das 1735 erbaute Teatro San Carlo war mit 3300 Plätzen das weltgrößte Opernhaus gewesen, wurde aber 1816 durch einen Brand zerstört. Im verkleinerten Neubau durften Fans Ereignisse wie die Uraufführung von Donizettis „Lucia di Lammermoor“ bejubeln. Wie musikbesessen sie heute noch sind, konnte man im März im prunkvollen Haus neben dem Königspalast bei einem Auftritt von Cecilia Bartoli erleben.

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Museum der Sanitätskunst und der Geschichte der Medizin. Im „Museo delle Arti Sanitarie e di Storia della Medicina“ kann man erfahren, wie grausam die Verstümmelungen für Höhenflüge in der Gesangskunst des Kastraten waren. Speziell in Neapel, damals Europas Musikhauptstadt, wo im 17. und 18. Jahrhundert jährlich 4000 Knaben unters „Messerchen“ kamen und die Hälfte von ihnen an Sepsis oder Ähnlichem verstarb.

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Vesuv. Staunen kann man natürlich schon beim Fernblick auf den Vesuv. Und beim Nahblick, entweder bei einer Wanderung zum 1281 Meter hohen Vulkankrater oder von den Grabungsstätten in Pompej aus. Archäologen empfohlen sei zudem das Fußballstadion Sao Paolo, das aus dem 1. vorchristlichen Jahrhundert stammen dürfte.

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