AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

GriechenlandDie vielen Facetten einer Perle

Auf Lefkada muss man keine Kompromisse machen. Die Insel hat alles: Traumstrände, türkisfarbenes Wasser, üppige Olivenhaine und romantische Bergdörfer.

Urlaubsparadies Lefkada © FOTOLIA
 

Geografisch gesehen ist Lefkada eine Insel, praktisch aber nicht. Die kleine Schwester von Kefalonia ist durch eine Brücke mit dem griechischen Festland verbunden. „Wir genießen die Vorteile des Insellebens und den Komfort des Festlandes“, sagt Reiseleiter Spyros über seine Heimat.

Mit Begeisterung zeigt er uns die vielen Facetten der sogenannten Perle im Ionischen Meer. Und ihren Namen trägt sie zu Recht. Weiße Traumstrände wie Egremni oder Porto Katsiki reihen sich an der Westküste aneinander, meist über steile Stiegen oder per Boot erreichbar.

Das türkisblaue Wasser sorgt für fast kitschiges Karibikflair, im Hintergrund ragen weiße Felsen empor, denen die Insel ihren Namen „die Weiße“ zu verdanken hat. Der Süden gehört den Windsurfern, die elegant über das Meer tanzen. Im Osten liegen idyllische Dörfer mit Tavernen und Stränden, den Weg dorthin säumen Olivenhaine, Zypressen, Pinien, wilder Thymian und Salbei.

Griechenland: Lefkada

Tipp 1: Mit dem Auto die Strände der Insel abfahren. Beim Windmühlenstrand gleich in der Nähe der Hauptstadt Lefkas ist man weit entfernt von Massentourismus.

Die ganze Reportage lesen Sie hier.

Klz/Kerstin Oberlechner

Besonders schön: Egremni Beach, den die meisten per Boot erreichen. Oder über eine Stiege mit 300 Stufen! Macht nichts, der Strand ist es wert! Karibikfeeling pur!

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 2: Die Insel Lefkada und das griechische Festland ist durch eine Brücke verbunden. Bevor man diese passieren kann, fährt man an der riesigen Festung Agia Maura vorbei. Die Festung wurde um 1300 gebaut und sollte als Schutz der Stadt dienen. Die Festung selbst ist noch gut erhalten und bietet zudem einen schönen Blick auf Lefkas. Unbedingt Sonnenschutz mitnehmen!

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 3: In das wildromantische Bergdorf Exanthia fahren. Klein, aber fein. Und das beste ist der . . .

Klz/Kerstin Oberlechner

. . . traumhafte Blick auf den Sonnenuntergang. Am besten von der Terrasse der legendären "Fly me"-Bar aus. Prädikat absolut sehenswert!

Klz/Kerstin Oberlechner

Ohne Worte! :-)

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 4: Mit Einheimischen ins Gespräch kommen! Zum Beispiel im 200-Einwohner-Bergdorf Kavalos, in dem auch Olivenbauer Spyros lebt.

Klz/Kerstin Oberlechner

Ein hartes, aber auch glückliches Leben haben Spyros und Gerasimos, die seit Ewigkeiten in ihrem Dorf leben. Täglich trifft man sich auf dem Hauptplatz vor dem einzigen Kaffeehaus im Dorf.

Klz/Kerstin Oberlechner

Das Kaffeehaus ist gleichzeitig Supermarkt, Kino und . . .

Klz/Kerstin Oberlechner

. . . Friseur!

Klz/Kerstin Oberlechner

Beim Reden kommen die Menschen zusammen. Und die Geschichten. In Kavalos lebt der pensionierte Inselarzt Jannis Zavitsanos. Er war zehn Jahre in Graz, bis er nach dem Flugzeugabsturz seines Bruders wieder nach Griechenland zurückgekehrt ist. Seinem Bruder wurde ein Denkmal gesetzt.

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 5: Landestypische Spezialitäten ausprobieren. Zum Beispiel im Dorf Lazarata. In einer Bäckerei wird die Süßspeise "Lathopita" hergestellt, die nur aus Olivenöl, Traubensirup und etwas Asche besteht.

Klz/Kerstin Oberlechner

Bei Hochzeiten, Taufen und anderen großen Festen wird "Lathopita" gereicht. Schmeckt außergewöhnlich.

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 6: In Fischerdörfern Halt machen und den fleißigen Fischern zusehen, wie sie den Fang des Tages an Land bringen. Es lohnt sich, dafür etwas zeitiger aufzustehen.

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 7: Gerade erst eröffnet und noch ein Geheimtipp: Das Crystal Waters Hotel in Nikiana!

Klz/Kerstin Oberlechner

Außenansicht vom neuen Crystal Waters Hotel.

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 8: Von der Hafenstadt Nydri aus zum Beispiel die Fähre nach Meganisi nehmen. Eignet sich perfekt für einen Tagesausflug.

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 9: Der Strand von Porto Katsiki! Traumhaftes Wasser, feiner bis grober weißer Kieselsand. Achtung: Getränke, Essen und Sonnenschirm mitnehmen. Es wird sehr, sehr heiß. Ab Mittag ist der Strand in der prallen Sonne. Und noch etwas . . .

Klz/Kerstin Oberlechner

. . . sollte man beachten. Mehr als 100 Stufen liegen zwischen dem Traumstrand und den Parkplätzen. Also besser gleich alles vom Auto mitnehmen, der Weg zurück könnte sehr heiß und anstrengend werden.

Klz/Kerstin Oberlechner

Aber: Der abenteuerliche Weg bis zum Wasser lohnt sich!

Klz/Kerstin Oberlechner

Tipp 10: Fischspezialitäten am Hafen essen, durchschnaufen und das Leben genießen. Wie zum Beispiel in Lefkas in der Taverne Burano.

Klz/Kerstin Oberlechner
1/21
 

Wer sich nach Ruhe, Abkühlung und griechischer Gastfreundschaft sehnt, ist in den Bergen bestens aufgehoben. Im verträumten Bergdorf Kavalos hat es gleich fünf Grad weniger. Voller Stolz führt uns Spyros in „sein“ Dorf: „Bitte, fühlt euch wie zu Hause!“ Vor dem einzigen Café des 200-Einwohner-Dorfs sitzen drei Griechen. Einer ist Gerasimos. Der 73-Jährige ist, so wie seine Freunde auch, Olivenbauer. Kavalos hat er nie verlassen. „Warum auch? Hier habe ich alles, was ich brauche“, sagt er und zeigt auf das Café, das Supermarkt, Kino und Friseur in einem ist.

Gegenüber des Platzes steht eine Büste. „Das ist mein Bruder“, erzählt Jannis Zavitsanos in perfektem Deutsch. „Er ist mit 21 Jahren mit dem Flugzeug in den Bergen abgestürzt.“ Der pensionierte Inselarzt lebte in den 50ern zehn Jahre in Graz, um Medizin zu studieren. Als sein Bruder verunglückte, kehrte er erst nach Athen, dann auf die Insel zurück.

Klz/Oberlechner
Der pensionierte Inselarzt Jannis Zavitsanos - im Hintergrund die Büste seines Bruders © Klz/Oberlechner

„Ich liebe Österreich und verdanke dem Land alles, was ich habe“, sagt der 85-Jährige, der uns in sein Haus einlädt. Wenige Meter weiter wohnt seine Schwester Konstantina (87), die ihr ganzes Leben hier verbrachte und die Ruhe genießt. Im Gegensatz zu Kavalos’ Jugend, die es nach und nach in die Städte zog.

Klz/Kerstin Oberlechner
Spiridoula mit der Insel-Spezialität Ladopita und ihren selbst gemachter Mandelschokolade (rechts) © Klz/Kerstin Oberlechner

Im Dorf Lazarata backen Eri und Tochter Eleni „Ladopita“, die nur aus Olivenöl, Traubensirup und Asche besteht. Die Süßspeise gibt es nur auf der Insel und wird bei Festen gereicht. „Aber eigentlich kann man sie immer essen“, grinst Bäckerin Spiridoula. Einzigartig ist die „Fly me“-Bar in Exanthia, die 600 Meter über dem Abgrund „schwebt“ und ein traumhafter Platz ist, um der Sonne zuzusehen, wie sie im Meer versinkt.

Klz/Kerstin Oberlechner
Exanthia: Perfekter Blick auf den Sonnenuntergang © Klz/Kerstin Oberlechner

Reisetipps

Anreise. Mit MyAustrian Holidays samstags von Wien nach Preveza/Lefkas. Flugzeiten und Preise
unter myholiday.austrian.com

Taverne. Griechische Kost direkt am Hafen gibt es in der Taverne Burano in der Hauptstadt Lefkas

Übernachten. Schlafen im neu eröffneten Crystal Waters Hotel in Nikiana. crystalwaters.gr oder ums Eck im Ionian Blue Hotel

Infos unter www.lefkada.gr

Diese Reise wurde unterstützt von der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr und MyAustrian Holidays.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren