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Auf Erkundung mit zwei Rädern

Grado bietet Radfans eine unendliche Auswahl an aufregenden Touren – durch Städte, zauberhafte Dörfer, übers Wasser, in Naturparadiese und die Weinberge.

Grado
Für Radfahrer ist die Sonneninsel ein Paradies, das schier unendliche Tour-Möglichkeiten bietet © Gianluca Baronchelli
 

Wer gerne mit dem Rad fährt, wird Grado lieben. Denn sowohl in der Stadt selbst als auch in der Umgebung locken zahlreiche gut ausgebaute Radwege mit einmaligen Aussichten zum Erkunden ein. Zudem können ambitionierte Biker auch direkt von Österreich aus mit dem Rad anreisen. Das ermöglicht der Alpe-Adria-Radweg, der in Salzburg startet und über das Salzach- und Gasteinertal bis Böckstein führt. Dort geht es mit dem Zug weiter nach Mallnitz und danach mit dem Rad über Spittal, Villach und Arnoldstein bis zur italienischen Grenze. In Italien führt die Route vorbei an Tarvis, Gemona, Udine und Aquilea bis nach Grado. Entlang des Weges eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf idyllische Orte, kulturelle Sehenswürdigkeiten und Naturlandschaften. Nicht enttäuscht werden Radfans aber auch vom Adria­bike-Weg, der vom Triglav-Massiv in Slowenien bis hin zur Adria führt. Der Weg verläuft über rund 1000 Kilometer und verbindet die Alpen und Seen von Slowenien mit den Stränden und Lagunen der Adria. Zudem ist die Radroute des Adriabike auf mehrere tägliche Etappen aufgeteilt und wird damit zu einer dreiwöchigen Erlebnisreise. Eine Etappe des Adriabike-Wegs führt etwa von Kranjska Gora auf über 360 Kilometern nach Triest. Von dort kann man dann mit dem Boot der „Delfino Verde“ nach Grado weiterfahren. Und natürlich können Urlauber von Grado aus mit dieser Linie auch Ausflüge nach Triest unternehmen (täglich von Mitte Mai bis Mitte September).

Foto © KK
Von Schlössern und Booten. Am Adriabike-Weg kommt man auf dem Weg zurück von Marano auch durch Aquileia, das UNESCO-Weltkulturerbe ist, die spannende Industriestadt Troviscosa und das mittelalterliche Dorf Strassoldo. Dort kann man das Castello di Strassoldo di Sopra und das angrenzende Castello di Sotto bewundern. In eine zauberhafte mittelalterliche Siedlung eingebettet und von einem traumhaften Park sowie Wasserläufen umgeben, sind diese Wasserschlösser ein Highlight.
Von Mai bis September gibt es freitags auch eine Boots-Verbindung mit der „Battello Santa Maria“ zwischen Grado und Marano Lagunare. Biker können mit dem Boot nach Ma­rano und von dort mit dem Rad re­tour zur Sonneninsel. Wer lieber an Land bleibt, wird sich über den „Bicibus“ freuen. Dieser verkehrt im Sommer auf den Linien Udine, Palmanova, Aquileia und Grado sowie zwischen Cormons, Gorizia, Monfalcone und Grado. Der Bus hat einen Radanhänger, in dem Biker ihre Drahtesel transportieren können. (Buchung erforderlich, info.grado@promoturismo.fvg.it). Mit diesem Bus können auch Radausflüge in die Umgebung von Grado unternommen werden.
Foto © gianluca baronchelli
Von Mühlen und Weinbergen. Zum Beispiel auf der Route „Mühlen und Sonnenuhren“. Nach einer 30-minütigen Fahrt mit dem Bus kann man nicht nur Palmanova mit dem Rad erkunden, sondern auch zauberhafte Orte entdecken. Wie etwa Clauiano, eines der schönsten Dörfer Italiens, Aiello, die Stadt der Sonnenuhren, oder auch Strassoldo. Abschluss der Tour ist Aquileia, die antike römische Stadt. Danach kann man auf dem Alpe-Adria-Radweg zurück nach Grado fahren (Länge der Radtour: 52 Kilometer, 5 Stunden). Ab Palmanova bietet sich aber auch eine Radtour ins Collio-Gebiet an, das berühmt für seine Weinberge ist. Die Route führt durch Jalmicco, die Ara Pacis in ­Medea bis nach Cormons. Von dort kann man weitere 15 Kilometer durch die Landschaft des Kastells von Spessa bis nach Gorizia radeln. Aus Cormons und Gorizia fährt dann wieder der Bus zurück nach ­Grado (Länge der Radtour: 38 Kilometer, 4 Stunden).

Besonders beliebt ist aber auch die Radtour zur Erkundung der Karst-Region. Diese erreicht man mit einer Busfahrt nach Monfalcone, wo es das Schiffsbaumuseum zu sehen gibt. Danach führt die Route über Doberdò del Lago zum Besucherzentrum Gradina, wo man die Karstlandschaft bewundern und das Naturschutzgebiet besichtigen kann. Danach geht’s weiter nach Jamiano, Sablici und San Giovanni al Timavo. Hier kann man weiter nach Duino, um das dortige Schloss oder die paläontologische Stätte des Dinosauriers Antonio zu besichtigen. Danach geht’s zurück nach Monfalcone, wo man die Möglichkeit hat, mit dem Bus nach Grado zurückzufahren (Länge der Radtour: 32 Kilometer, 5 Stunden).

Veranstaltungstipp

Let’sGo Triathlon: Am 31. August findet in Grado der olympische Triathlon (Schwimmen, Radfahren, Laufen) mit Profis und Amateuren aus Italien, Österreich, Slowenien und Kroatien statt. Die 1,5 Kilometer-Schwimmstrecke befindet sich im Meer vor dem Parco delle Rose, die Radstrecke (40 Kilometer) führt von Grado zum Valle Cavanata. Zwischen dem Strand, dem Damm und Grado Vecchia befindet sich dann die 10 Kilometer-Laufstrecke.

Aquaticrunner: Am 8. September findet der Aquaticrunner Italy Xtrim Border Lagoon statt, ein Wettkampf im Laufen und Schwimmen in der Lagune von Grado. Start ist in Grado, Ankunft in Lignano Sabbiadoro. Der Wettkampf beinhaltet 24,5 Kilometer Lauf- und 5,7 Kilometer Schwimm-Strecken. Das Rennen gilt für die italienische Meisterschaft.

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