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Triest zum Kosten

Gönnen Sie sich in der Region von Triest einige der regionalen Spezialitäten, die die Fischlokale und Bauernschenken auftischen. Neben köstlichen Schmankerln werden Sie mit hochwertigem Olivenöl und schmackhaftem Kaffee verwöhnt.

© Fabrice Gallina
 

Nicht nur in Lignano und Grado, sondern auch in Triest findet man einzigartige kulinarische Spezialitäten, die aus der harmonischen Kombination unterschiedlichster Einflüsse enstanden sind. Ein besonderes Erlebnis für jeden Gast sind die Gerichte in den Fischlokalen direkt am Meer. Denn dort bekommt man nicht nur fangfrischen Fisch serviert, sondern kann seine Mahlzeit auch vor der Geräuschkulisse des Meeres genießen. Sollten Sie im triestinischen Karst unterwegs sein, legen wir Ihnen ans Herz, in eine Osmize einzukehren. Denn diese Bauernschenken bieten regionale Spezialitäten wie Käse und Wurst direkt von den Produzenten.

Regionale Schmankerl. Eine typische Vorspeise der regionalen Küche ist zum Beispiel „Parsuto in crosta“, ein geräucherter und gekochter Schinken in Brotteig. Aber auch „Sardoni in savor“, also in Mehl gewälzte und frittierte Sardinen in Zwiebelmarinade sind sehr beliebt. Der Karst ist auch Teil der „Strada Vino e Sapori Friuli Venezia Giulia“, einer Genuss-Straße, die Urlaubern unterschiedlichen Entdeckungstouren bietet. Mehr Infos: www.tastefvg.com. Als klassischen ersten Gang raten wir Ihnen zu „Jota“, einer Bohnensuppe, deren Zutaten wir Ihnen in der Infobox rechts verraten. „Gnocchi di pane“, Knödel aus altem Brot, das in einer Schinkensauce gekocht wird, eignet sich aber auch als Start einer Mahlzeit. Als zweiten Gang könnten Sie sich ein Gulasch gönnen, das nicht nur aus Zwiebeln und Chili, sondern auch aus Cevapcici besteht. Für Fischliebhaber hat Triest die „Scampi alla Busara“ in petto, die in Tomatensauce geschmort werden. Probieren sollten Sie auch „Pedoci a la scotadeo“, Miesmuscheln in Weißwein, Kabeljau nach istrischer Art oder Stockfisch mit Tomatensauce.

In der Region von Triest wird auch besonderes natives Olivenöl extra produziert Foto © Laura Tessaro

Hochwertiges Öl. Und das sind nur ein paar der kulinarischen Köstlichkeiten, die Sie erwarten. Eine weitere Delikatesse aus der Region ist das native Olivenöl extra, das durch die Herkunftsbezeichnung DOP Tergeste geschützt ist. Einer der Betriebe, der dieses Öl erzeugt, ist Mitglied der „Strada Vino e Sapori Friuli Venezia Giulia“.  Der Betrieb widmet sich seit 1823 der Erzeugung und das Bianchera-Öl des Betriebes ist für Qualität, Geschmack und Reinheit berühmt. 

Köstlicher Kaffee. Nicht zu vergessen ist die Kaffee-Tradition von Triest, die auch die Stadt des Kaffees genannt wird. Die ersten Kaffeehäuser in Triest wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jhdts. gegründet. Auf einem Spaziergang kann man das „Tommaseo“, das „Caffè degli Specchi“, das „Tergesteo“ oder auch das „Antico Caffè San Marco“ besuchen. Allerdings ist es eine Kunst, in Triest einen Kaffee zu bestellen. Daher sollten Sie sich ab Ende Juli die Broschüre „Trieste loves coffee“ organisieren, die beim InfoPoint PromoTurismoFVG von Triest ehältlich ist und auch Gutscheine enthält.

Triestiner Spezialitäten

Minestra de bisi Spacai: Diese Spezialität wird auch „Bunkersuppe“ genannt, da sie den österreichischen Soldaten als Mahlzeit diente. Die Suppe besteht aus Schalotten, Schmalz, Schweinerippen, Erbsen und Luganighe (Grillwürste). 

Jota: Dieses Gericht war eine Art Wohlfühlmahlzeit. Denn mit Bohnen, Kohl, Kartoffeln, Knoblauch und Schweinfleisch in Form von Würsten oder Rippen konnte es eine ganze Familie ernähren. Allerdings handelt es sich beim Kohl nicht um unser Sauerkraut, sondern um Capuzi Garbi, also Kohl in Streifen, der in Salzlake fermentiert wurde.

Sardoni paniert: Dies ist eines der beliebtesten und nahrhaftesten Gerichte in Triest und kann auch kalt gegessen werden. Es besteht aus Sardellen (Sardons), die in Olivenöl paniert werden.