Top 10 10 Tipps für einen coolen Kurztrip nach Ljubljana

Die meisten kennen und lieben das klassische Laibach. Aber das ist nur eine Seite der jungen slowenischen Hauptstadt.

Es dauert eine Weile, bis man draufkommt, was anders ist: In der Innenstadt von Laibach hört man Menschen tratschen, Vögel zwitschern, Musik aus den Cafés – aber keine Autos. 

nataliaderiabina/stock.adobe.com (Natalia Deriabina)

Das Zentrum ist verkehrsberuhigt, wer trotzdem nicht zu Fuß gehen möchte, schwingt sich auf ein Leihfahrrad (Anmeldung unter www.bicikelj.si) oder in einen „Grünen Kavalier“, wie die kostenlosen Elektroshuttles genannt werden. Denen winkt man auf der Straße einfach zu oder bestellt sie telefonisch (0386 31 666 331).

Mankica Kranjec

Neben klassischen Stadtführungen per pedes werden auch Touren auf dem Bike angeboten. Und weil die Stadt von so vielen Grüngürteln durchzogen ist, sogar auf dem Pferderücken. biketourljubljana.com, www.sloveniahorseriding.com

Mankica Kranjec

Heuer ist es in Metelkova ungewöhnlich ruhig – normalerweise steppt hier der Bär. 1993 hat die kreative Szene Sloweniens das einstige Kasernengelände der jugoslawischen Volksarmee besetzt und vor dem Abriss bewahrt. Daraus ist ein buntes Grätzel entstanden, in dem alternative Kunst, Kultur, Konzerte und eine Klubszene aufgeblüht sind.

Visit Ljubljana

Die Natur als Supermarkt: Katja Rebolj ist studierte Biologin und „Foragerin“. Das bedeutet, sie durchstreift die Grüngürtel von Laibach und Umgebung nach seltenen und schmackhaften Pflanzen, Früchten und Kräutern, die als Nahrungsmittel längst von unserem Speiseplan verschwunden sind. Wie zum Beispiel Bärenklau, Mädesüß, Taubnessel oder Hainsalat. Mit ihrer besonderen Ernte beliefert sie einige Restaurants in der Stadt wie das Monstera Bistro. Auch Besuchern zeigt sie bei geführten Spaziergängen, an welchen Spezialitäten des Feinkostladens Natur sie sonst achtlos vorbeigehen. katja
rebolj.com

KK

Auf jeden Einwohner kommen in der slowenischen Hauptstadt 542 m2 Grünfläche – und im Umland ist es noch viel mehr. Rund 160 km2 misst das vor den Toren von Laibach gelegene Moor.

Jost Gantar

Diese besondere Landschaft ist Heimat zahlreicher seltener Pflanzen und Tiere, aber auch die der von Nationalarchitekt Joze Plecnik entworfenen und unbedingt sehenswerten St.-Michaelskirche.

Jessmine

Die Promenaden und Brücken setzen die Ljubljanica, die sich durch Laibach schlängelt, wunderbar in Szene: In den wie an der Perlenschnur aufgefädelten Cafés am Ufer kann man die Szenerie erste Reihe fußfrei erleben. Oder man ist mittendrin statt nur dabei: Die Stadt lässt sich vom Wasser aus nämlich auch mit Kajaks oder beim Stand-up-Paddeln erkunden. Wackelig, aber wunderbar.

Andrej Tarfila

Er ist ein Pionier der modernen slowenischen Küche, der sich munter Sterne und Hauben erkocht: Janez Bratovz hat bis zur Molekularküche alles auf den Teller gebracht, nur um dann zu den saisonalen und regionalen Spezialitäten seiner Heimat zurückzukehren und sie neu zu interpretieren. Wie die Laibacher Eierspeise, Burek oder die typischen Topfenpalatschinken mit Estragon, die in seinem Restaurant JB auf der Karte stehen.

Tomo Jeseničnik

Ein morgendlicher Spaziergang über den Bauernmarkt ist für Janez Bratovz Pflicht – für Besucher übrigens auch. Tipp: Kommen sie hungrig!

Tomo Jeseničnik
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Zwiepack
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Am besten gefällt mir die Aussicht vom Neboticnik

Ein wunderbares Potpourri aus Altstadt und moderner Betonbaukunst aus der Tito-Ära