STÄDTETRIP ZU OSTERNTriest, wie es kaum einer kennt

Schräg und schön, ungewöhnlich und unerwartet: Triest bietet abseits der Hauptpfade sehr alte und ganz neue Kuriositäten und Genüsse.

Herzstück von Triest ist der Canal Grande, der rechtwinkelig von der Uferstraße in die Stadt führt
Herzstück von Triest ist der Canal Grande, der rechtwinkelig von der Uferstraße in die Stadt führt © FOTOLIA
 

Wer in Triest einen Cappuccino trinken will, muss einen Caffè latte bestellen. Und wer einen Caffè latte, also einen Milchkaffee ohne Schaum, will, muss einen Latte macchiato ordern. Ein Macchiato wiederum, also Kaffee mit viel Milchschaum in kleiner Tasse, wird in Triest Capo genannt und als Capo in bi im Glas serviert. Das sollte man wissen, wenn man im 100 Jahre alten Literaturcafé San Marco, einem Jugendstil-Juwel mit venezianischen Anklängen, kultiviertem Kaffeegenuss frönen will.

Dort wird der Kaffee in riesigen, glänzenden Retro-Espressomaschinen zubereitet. Diese historisch anmutenden, aber neuen Kupferkuppeln bleiben 24 Stunden lang eingeschaltet und werden nach jeder Tasse Kaffee gespült. „Sonst bleibt alter Kaffee im Filter, das gibt einen bitteren Geschmack“, erklärt Cafétier Aleksandros.

Städteportrait: Triest

Piazza dell’Unità d’Italia

Triest ist heute, wie vor 1918, wieder ein maritimes Tor für Österreich. Das Herz der Stadt bildet die Piazza dell’Unità d’Italia („Platz der Einheit Italiens“). Dieser ans Meer grenzende rechteckige Hauptplatz wird auf drei Seiten von neoklassizistischen Prachtbauten gesäumt.

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Canal Grande

Das Borgo Teresiano (Theresienvorstadt) stellt die „Neustadt“ zwischen Piazza d’Unità d’Italia und dem Hauptbahnhof dar und wurde von Kaiserin Maria Theresia von Österreich gegen Mitte des 18. Jahrhunderts auf trockengelegten Salinen im Zuge der damaligen Stadterweiterung erbaut. Zentrum des Borgo Teresiano ist der Canal Grande.

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Drogheria Toso

Aber Triest hat noch so viel mehr zu bieten: In die gute alte Zeit zurückversetzt fühlt man sich in der Drogheria Toso. Die vielen Lädchen und Schatullen mit Gewürzen, Blaupulver, Gallseife und Kampfer sind seit 110 Jahren unverändert, von der Decke hängen Teppichklopfer und Naturschwämme in allen Größen.

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Katastrofa

In ein atemberaubendes Chaos de luxe gerät man in der schrägen Galerie „Katastrofa“, einem Sammelsurium der Kuriositäten, wo ein Louis XIV-Sessel ebenso neben der Madonnenstatue Platz findet wie Che Guevara.

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Katastrofa

Querdenker Marco und Francesca haben mit exzentrischem Geschmack eine Beziehung zwischen den Fundstücken geschaffen.

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Caffè San Marco

Das 100 Jahre alte Literaturcafé San Marco ist ein  Jugendstil-Juwel mit venezianischen Anklängen. Dort wird der Kaffee in riesigen, glänzenden Retro-Espressomaschinen zubereitet.

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Caffè San Marco  

Diese historisch anmutenden, aber neuen Kupferkuppeln bleiben 24 Stunden lang eingeschaltet und werden nach jeder Tasse Kaffee gespült. „Sonst bleibt alter Kaffee im Filter, das gibt einen bitteren Geschmack“, erklärt Cafétier Aleksandros.

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Vintage-Dorado

Zur Anprobe lädt Alessia Allessiou in ihr Vintage-Dorado.

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Antiquariat Umberto Saba

Für Nostalgiker empfiehlt sich unbedingt eine Leseprobe im Antiquariat Umberto Saba von Buchhändler Mario Cerne, der schon dreimal seinen Pensionsantritt verschoben hat.

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Galerie Grassi

Ein verstecktes Gewölbe entpuppt sich als Geheimtipp mit Werken des Triestiner Malers Pietro Grassi und in einer Holzdesignerwerkstatt findet sich herrliche Alltagskunst.

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In die gute alte Zeit zurückversetzt fühlt man sich in der Drogheria Toso. Die vielen Lädchen und Schatullen mit Gewürzen, Blaupulver, Gallseife und Kampfer sind seit 110 Jahren unverändert, von der Decke hängen Teppichklopfer und Naturschwämme in allen Größen.

Für Nostalgiker empfiehlt sich unbedingt eine Leseprobe im Antiquariat Umberto Saba von Buchhändler Mario Cerne, der schon dreimal seinen Pensionsantritt verschoben hat. Zur alternativen Ringprobe gelangt man durch enge, romantische Gässchen des ehemaligen jüdischen Ghettos, das später zur Rotlichtmeile wurde und wo Lebemann James Joyce sein Unwesen trieb. Sein irischer Landsmann Peter begeistert in seinem winzigen Designladen mit ausgefallenem Schmuck und anderen Originalitäten.

Reisetipps

Anreise. Mit dem Auto ab Graz in rund drei Stunden, ab Klagefurt in 2,5 Stunden. Ab Graz zum Beispiel mit dem Flixbus, ab Klagenfurt mit dem Railjet über Udine oder dem Nightjet über Tarvis. 

Diese Reise wurde unterstützt von TLS Reisekultur.

Zur Anprobe lädt Alessia Allessiou in ihr Vintage-Dorado, ein verstecktes Gewölbe entpuppt sich als Geheimtipp mit Werken des Triestiner Malers Pietro Grassi und in einer Holzdesignerwerkstatt findet sich herrliche Alltagskunst.

In ein atemberaubendes Chaos de luxe gerät man in der schrägen Galerie „Katastrofa“, einem Sammelsurium der Kuriositäten, wo ein Louis XIV-Sessel ebenso neben der Madonnenstatue Platz findet wie Che Guevara, wo die Querdenker Marco und Francesca mit exzentrischem Geschmack eine Beziehung zwischen den Fundstücken geschaffen haben und niemand verweilen kann, ohne heftige Regungen der Fantasie zu verspüren.

Eine Schluckprobe in der Gran Malabar, deren Name mit Sansibar zu tun hat, wo 60.000 beste Flaschen im Keller lagern und wo „Herr Walter“, einer der Väter des Weinwunders im Karst, Brut Rosé Prosecco und schwarze Tramezzini serviert, ist sicher ein gelungener Ausklang. Kaffee gibt es auch, aus eigener Rösterei. Wie man ihn bestellt, weiß man ja mittlerweile.

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Danke für Ihr Verständnis.

Ichweissetwas
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Wo ist der Bericht über Triest,

wie es kaum einer kennt...........?

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woge15
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STÄDTEPORTRÄT??

Diese Platzfüller kann sich die "Kleine" ersparen, weil das doch nur unnötige, unrecherchierte, uninteressante Reiseberichte sind. Einfach nur lächerlich!

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scionescio
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... und die ständigen Wiederholungen machen es auch nicht besser ...

...

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@woge15

Also mich interessieren diese Städte Portraits sehr wohl. Wenn das bei Ihnen nicht der Fall sein sollte, lesen Sie es halt einfach nicht! Und so nebenbei. .. lassen's Ihren unnötigen Grant woanders aus.... ;-)

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woge15
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Re: @woge15

Mich würden sie auch interessieren, wenn sie gut gemacht sind!

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