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Coronavirus Landeverbote für Flugzeuge aus 18 Ländern aufgehoben

Flugzeuge dürfen wieder aus allen Staaten landen, Einreisende aus Risikogebieten müssen aber negativen PCR-Test vorweisen.

© redkphotohobby/stock.adobe.com
 

Die bisher geltenden Landeverbote für Flugzeuge aus 18 Ländern, darunter etwa China, das Vereinigte Königreich, Weißrussland (Belarus), Portugal und Schweden, sind mit Freitag ausgelaufen. Sie werden durch die neuen Einreisebestimmungen bzw. dem verpflichtenden Covid-19-Test bei der Rückreise aus Risikogebieten ersetzt.

Seit 16. Juli galten für Albanien, Bosnien-Herzegowina, den Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau sowie Ägypten Landeverbote. Schon davor waren Großbritannien, Schweden, Portugal, Russland, Weißrussland (Belarus), die Ukraine, China und der Iran auf die Verbotsliste gesetzt worden.

Einreise-Bestimmungen im Überblick

  • Es sind keine Covid-19-Tests oder Quarantänemaßnahmen bei der Einreise von Passagieren aus folgenden europäischen Ländern nötig: Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Polen, San Marino, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vatikan und Zypern.
  • Transferpassagiere benötigen ebenfalls keinen Covid-19-Test.
  • Österreicher, EU- /EWR- und Schweizer Bürger sowie Personen mit Wohnsitz in Österreich, die aus einem Risikogebiet kommen, müssen ein Gesundheitszeugnis in Deutsch oder Englisch (mit negativem PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden bei der Einreise) mit sich führen oder wenn eine Testung nicht möglich war nach der Einreise einen PCR-Test innerhalb von 48 Stunden auf eigene Kosten machen. Bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte (Heim-)Quarantäne anzutreten.
  • Als Staaten bzw. Gebiete mit einem erhöhten Covid-19-Risiko gelten: Ägypten, Albanien, Bangladesch, Weißrussland, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, Iran, Kosovo, Mexiko, Moldau, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Senegal, Serbien, Südafrika, Türkei, Ukraine, USA und die Provinz Hubei (China).
  • Für Drittstaatsangehörige gilt grundsätzlich ein Einreiseverbot, außer sie kommen aus dem Schengenraum und können einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Nach der Einreise haben diese Personen zusätzlich eine 10-tägige selbstüberwachte (Heim-)Quarantäne anzutreten. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen deren Kosten selbst zu tragen sind.
  • Für bestimmte Gruppen von Drittstaatsangehörigen gibt es Ausnahmen. Dazu zählen auch jene Personen, die in einer Partnerschaft einer in Österreich lebenden Person sind. Diese können mit dem entsprechenden Nachweis ohne Quarantäne und ohne Covid-19-Test einreisen.

Der Flughafen Wien begrüßte in einer Aussendung die Aufhebung der Landeverbote, die zu einer Verlagerung der Reiseströme führten und damit dem Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich schaden würden. Mit den geltenden Einreiseregeln sei "größtmögliche Sicherheit und bestmögliche Reisefreiheit gewährleistet". Die Landeverbote hatten auch deutliche Auswirkungen auf das Streckennetz der Austrian Airlines.

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus rät das Außenministerium weiterhin "dringend von allen nicht notwendigen Reisen, insbesondere von allen Urlaubsreisen" ab, wie es auf der Website hießt. Reisewarnungen gibt es derzeit für 31 Staaten.

Kommentare (16)

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gonde
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Super! Bei uns explodieren die Zahl der Infiszierten und dafür heben wir 18 Landeverbote auf!

Wer spricht hier nicht mit wem? Kapserliade!

Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Super jetzt gehts los, jetzt hat die Regierung die Kontrolle
verloren, zuerst alles abdrehen und jetzt von 0 wieder auf
Hundert. Für alle Folgen sollten wir auch die handelnden
Personen zur Rechenschaft ziehen!

duesenwerni
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Habs mir mehrfach durchgelesen, mal sehen, ob ich es

auch korrekt verstanden habe:

Als Österreicher, der ich beispielsweile aus dem Ägyptenurlaub zurückkomme, benötige ich zur Einreise - da aus einem Risikogebiet - einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden ) oder muss danach binnen 48 Stunden auf eigene Kosten einen PCR-Test machen und bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses in Quarantäne.

Und jetzt kommts:

Wenn jedoch "bestimmte Drittstaatsangehörige" - nehmen wir mal beispielsweise meine (fiktive) ägyptische Lebensgefährtin - nach einem Heimatbesuch aus dem selben Risikogebiet Ägypten nach Österreich wieder einreisen will, benötigt sie - genau nichts, außer dem Nachweis, dass sie mit mir in Partnerschaft lebt. Keine Quarantäne, kein Test, nichts.

Irgendwas passt da wohl nicht ...

schadstoffarm
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Drittstaatsangehörige

Zus. Heimquarantäne.

duesenwerni
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Laut letztem Absatz im rosa Infokasten eben ...

... ohne Quarantäne. Das finde ich ja so absurd.

unfassbar
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Diese div. Tests...

... aus diesen verschiedensten Ländern würde
ich in keiner Weise trauen !

No-samro
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@unfassbar, das war ohnehin schon in der ZIB. Diese Tests werden lediglich kopiert und an die Behörden weitergeleitet.

Das sind Formulare mit irgendeinem Stempel, dessen Echtheit nicht geprüft wird.
Diese Formulare sind oft "mit der Hand" ausgefüllt und man kann nicht einmal den Namen richtig lesen. (War in der ZIB zu sehen)
Haben wir schon wieder eine Panne der Regierung???
Wenn ich bedenke, dass ein Bootsführerschein um € 150.- aus der Slowakei zu "kaufen" war, frage ich mich wie das mit diesen Tests sein könnte. Es soll ja auch nicht komplett unmöglich sein eine Geburtsurkunde in Bulgarien zu bekommen um hier Familienbeihilfe beantragen zu können. ;-))) Hatten wir ja alles schon, oder?
Ich frage den Herrn Anschober jetzt ernsthaft, wen er wirklich schützen will. Wir, die Bürger, können es nicht sein, dies zeigt die Regierung mit solchen „Irrsinnigkeiten“ eindeutig.
Da landen dann schon wieder tausende Menschen aus "Nichtkrisengebieten" die KEINEN Test benötigen. Glaubt die Regierung ernsthaft, dass es Corona in "Nichtkrisengebieten" nicht mehr gibt? Wenn dann in Wien und NÖ in 2-3 Wochen die Fallzahlen wieder steigen, kann der Herr Nehammer wieder schimpfen! - Was ist das für eine Farce!

schneeblunzer
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Wir, die Bürger

sind schon selber blöd genug. Da brauchen wir keine Politiker dazu. Kein Abstand am Gehsteig, teilweise keine Masken im Geschäft, Maske auf aber Nase frei, Gedränge in den Einkaufszentren und Bädern, ...
Keine Rede davon was sich spätabends in den Kneipen tut, als wünschten sich die Wirte wieder ein lockdown.
Schlimmer geht nimmer.

schadstoffarm
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Zeit wirds

Deutschland ist ohne Landeverbote ausgekommen.

AstridKrasser
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...und hat mittlerweile die Sache besser im Griff

außerdem ist es ziemlich rassistisch, was hier abgeht.
Als jemand der in berufsbedingt oft in Rumänien ist weiß ich, dass da keine Tests gefälscht werden, wenn man Fliegen will.

"Österreichische Unternehmen - allen voran OMV (Petrom) und Erste Group (Banca Comerciala Romana/BCR) - haben in 7.000 Töchtern und Betrieben in Rumänien 100.000 Beschäftigte. "...die wollen auch gerne mal nach Hause kommen.

schadstoffarm
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Es ist absurd

Direktflug UK nicht möglich, mit zwischenlanden schon.

PiccoloCommentatore
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Wer prüft die Tests

Ich frage mich, wer die Echtheit der Test überprüft? Da kommen Leute aus der ganzen Welt mit irgendeinem Wisch in der Hand daher. Wie kann sichergestellt werden, ob der überhaupt echt ist und nicht mal schnell selbst in Word zusammengebastelt?

samro
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test

ja kommen halt mit irgendwelchen faketests.
passt eh. es lebe die freiheit. auch wenn sie andere gefaehredet.

ichbindermeinung
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so schlechte Zahlen, passt irgendwie nicht zusammen

täglich die Meldungen an die Bevölkerung wie schlecht die ganzen Zahlen in Ö sind bzw. eine neue Maskenpflicht und nebenbei wird der Flugverkehr ausgeweitet. Passt nicht zusammen

Patriot
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Ein großer Fehler!

.

samro
4
30
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fehler

ein sehr grosser fehler!