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Testbetrieb im PongauDas Handy ersetzt jetzt den Skipass

Bis zum Ende der Saison läuft im Salzburger Skigebiet "Monte Popolo" ein Pilotprojekt, bei dem das Handy den Skipass ersetzt.

© Sergey/stock.adobe.com (Sergey Mironov/ Sergeymironov.co)
 

Das Handy erobert die Skipisten und löst die herkömmlichen Tickets ab: Der Salzburger Spezialist für Zutritts- und Ticketsysteme Skidata und Snowspace Salzburg starten kommende Woche beim kleinen Skigebiet "Monte Popolo" in Eben im Pongau einen Feldversuch, bei dem das Drehkreuz zum Skilift passiert werden kann, ohne das Handy aus der Jackentasche nehmen zu müssen.

Der herkömmliche Skipass wird damit überflüssig: Das Ticket kann bereits online erworben werden und wird digital am Android-Handy gespeichert. Beim Erreichen des Drehkreuzes an der Talstation kommuniziert die Applikation mit dem Zutrittssystem und öffnet automatisch das Drehkreuz. Das Besondere daran ist, dass das Mobiltelefon während des Zutritts in der Jacke bleibt und die Handschuhe nicht ausgezogen werden müssen.

Top 10: In diesen 10 Skigebieten fährt man auf Superlative ab

Das höchstgelegene Skigebiet Europas: Das höchstgelegene unter den 3648 Skigebieten ist Zermatt/Breuil-Cervinia/Valtournenche-Matterhorn in der Schweiz. Mit 3899 Metern hat es die höchste Piste beziehungsweise den höchsten Skilift.

Gorilla/stock.adobe.com (Wojciech Gajda)

Die höchste Hütte der Alpen: Mitten im Unesco-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch befindet sich auf 3657 Metern die Mönchsjochhütte, die höchste, bewirtschaftete Hütte der Alpen. Von der Hütte aus haben Besucher einen tollen Ausblick auf die Gletscher und Gipfel der Berner und Walliser Alpen. Das bekannte Jungfraujoch ist circa 45 Minuten Fußweg von der Hütte entfernt, dort befindet sich zudem der höchste Bahnhof Europas.

KK

Das höchstgelegene Skigebiet Österreichs: Das höchste Skigebiet in Österreich ist mit Pisten auf bis zu 3440 Meter das Skigebiet Pitztaler Gletscher in Tirol, wo die Saison von November bis Mai geht.

TVB Pitztal / Zangerl Daniel (Zangerl Daniel)

Die höchste Seilbahn Europas: Die Bergbahn Matterhorn Glacier Ride ist die höchste Seilbahn Europas und kann mit rund 27 Kilometer pro Stunde 2000 Touristen innerhalb einer Stunde auf eine Höhe von rund 4000 Metern bringen. Dank der Rundum-Panoramaverglasung und einem Boden, der im Laufe der Fahrt transparent wird, genießen Wintersportfans während der neunminütigen Fahrt einen spektakulären Ausblick auf das hochalpine Bergpanorama. 

KK

Die längste rote Piste Europas: Sie gilt als eine der schönsten Abfahrten überhaupt und ist unglaublich lang - die längste rote Piste Europas. Im Skigebiet Zermatt-Matterhorn kann man ganze 25 Kilometer Pistenspaß am Stück erleben. Vom höchsten, mit der Seilbahn erreichbaren Punkt Europas auf 3883 Metern Höhe, geht es über 2300 Höhenmeter vorbei an der spektakulären Ostwand des Matterhorns bis nach Zermatt hinunter. 

PascalGertschen.ch

Die längste Abfahrt Österreichs: 15 Kilometer führt die Abfahrt von Plattform Schwarze Scheide auf dem Rettenbachgletscher in der Skiarena Sölden-Ötztal bis hinunter zur Gaislachkoglbahn.

Ötztal Tourismus/(Anton Klocker)

Der längste Schlepplift der Welt: In der Nähe von Zermatt befindet sich der Schlepplift Gandegg, der vom Trockenen Steg bis zur Talstation des Skilifts Testa 1 führt. Mit 2899 Metern ist er tatsächlich der längste Schlepplift der Welt. Skifahrer werden hier rund 15 Minuten mit den T-Bügeln nach oben gezogen.

Hetizia/stock.adobe.com (HETIZIA_ChLesjak)

Die steilste Skipiste Europas: Mit einem maximalen Gefälle von 85 Prozent werden die Steilhänge gleich nach dem Start in der “Mausefalle” in Kitzbühel außerhalb des Abfahrtsrennens nur als Skiroute freigegeben. Von der “Streif-Familienabfahrt”, die die klassischen Schlüsselstellen umfährt, können Pistenfahrer einen Blick auf die Steilhänge erhaschen.

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Das Skigebiet mit den meisten schwarzen Pisten Europas: Es gibt mehrere Skigebiete, die für besonders erfahrene Skifahrer geeignet sind, weil sie viele anspruchsvolle Pisten haben. Darunter sind Davos mit insgesamt 75 schwarzen Pistenkilometern und Andermatt mit insgesamt 65 schwarzen Pistenkilometern.

Christian Egelmair

Die Abfahrt mit den meisten Höhenmetern Österreichs: Die Abfahrt in der Zillertal Arena ist zwar "nur" 10 Kilometer lang, überwindet aber auf ihrem Weg vom Übergangsjoch nach Zell am Ziller 1930 Höhenmeter.

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Bei der Entwicklung des digitalen Skipasses sei man vor besonderen Herausforderungen gestanden, wird Skidata-Geschäftsführer Franz Holzer in den Presseunterlagen zu einem Mediengespräch am Mittwoch zitiert: "extreme Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und der damit verbundene intensive Akkugebrauch, Gäste tragen Handschuhe, und das Display lässt sich bei Minusgraden schlecht bedienen." Deshalb sei auch ein umfangreicher Testbetrieb erforderlich. Das Skigebiet Monte Popolo mit seinen zwei Sesselliften eigne sich für den Feldversuch, weil es eine vom Hauptbetrieb getrennte Einheit sei, die von der Skidata-Forschungsabteilung in Grödig nicht zu weit entfernt ist.

Der Feldtest startet am 10. Februar. Interessierte Wintersportler können den digitalen Skipass online über den Ski-Amade-Ticketshop buchen und mittels App auf ihr Android-Handy übertragen. Der Testbetrieb läuft jeweils von Montag bis Freitag. Während der Testphase werden die Handy-Tickets zu einem Spezialpreis vergeben. Geplant ist der Pilotbetrieb bis Saisonende. Danach sollen die Erfahrungen in das Produkt einfließen, ehe es am Markt eingeführt wird. Holzer erwartet in den nächsten drei bis fünf Jahren stark steigendes Interesse von Bergbahnen.

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