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Top 20 10 Dinge rund um die Baikalsee, die man gesehen haben muss

Der Baikal ist so groß wie Belgien: 20 Dinge, man in der Region rund um den See unbedingt sehen sollte.

Baikal. Der Baikalsee ist zwar nicht der größte, dafür aber mit mehr als 25 Millionen Jahren der älteste und mit 1642 Metern der tiefste See und damit das wichtigste Süßwasserreservoir der Erde. Flächenmäßig ist er so groß wie Belgien.

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Olchon. Sie ist die größte der 22 Inseln im Baikalsee, zählt 300 Sonnentage im Jahr und beherbergt das berühmteste Fotomotiv: den Schamanenfelsen. Ein weiterer Stein dieser Art ragt bei Listwjanka aus dem Wasser, wo der Fluss Angara aus dem Baikal fließt – der einzige Abfluss des Sees.

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Flora und Fauna. Die im Winter bestens fettgepolsterten Baikalrobben sind nur eine der endemischen Arten des hiesigen Ökosystems: Mehr als die Hälfte der Pflanzen und Tiere, die rund um den See leben, kommen auch nur hier vor. 

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Spezialität. Eine weitere endemische Art ist der Omul, den man hier an jeder Straßenecke trifft. Meist geräuchert. Der Kaviar des lachsverwandten Fisches ist eine Delikatesse, sein Fleisch Lebensgrundlage für die Landbevölkerung der Region.

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Talzy. Am Ufer der Angara liegt das Freilichtmuseum, in dem der Historiker W. Swinin und die Architektin G. Oranskaja hölzerne Bauten aus ganz Ostsibirien
ausgestellt haben. Viele wurden durch die Errichtung von
Staudämmen vor der Überflutung gerettet, abgetragen und originalgetreu wieder aufgebaut.

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Port Baikal. Mit dem Luftkissenboot (im Sommer mit der Fähre) setzt man nach Port Baikal über. Hier könnte man zu dieser Jahreszeit die Fortsetzung des postapokalyptischen Kinoklassikers „Mad Max“ drehen. Aber wenn im Sommer die Nostalgiezüge auf der ehemaligen Trasse der Transsibirischen Eisenbahn verkehren, dann wird es hier nur so brummen.

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Baikalbahn. Die Goldschnalle des russischen Stahlgürtels: Einst war die Strecke Teil der Transsibirischen Eisenbahn – und darunter einer der schönsten und teuersten Abschnitte. Heute verkehren
zwischen Port Baikal und Sljudjanka in den Sommermonaten Züge für Touristen, teils mit historischen Garnituren.

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Irkutsk. Das so mancher in Irkutsk das östliche Äquivalent zu Paris verortet, ist vielleicht ein wenig übertrieben. Die schönste Stadt Sibiriens ist sie aber allemal, und das nicht mangels Konkurrenz. Als eine der wenigen ist sie natürlich gewachsen und nicht auf dem Reißbrett geplant worden. 

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Irkutsk. Prachtstraßen und Parks sind adrett getrimmt wie die Promenade an der Angara. Die zum Teil zwiebelbetürmten Kathedralen erstrahlen wieder im Glanz vorstalinistischer Zeit, in der sie zerstört oder zweckentfremdet wurden.

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Irkutsk. Der wahre Schatz allerdings sind die sibirischen Holzhäuser, die meist aus dem 19. Jahrhundert stammen. Mit ihren bunt gestrichenen Fenstern säumen sie ganze Straßenzüge.

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Irkutsk. Die Schnitzereien an den Fenstern sollen  magisch sein und böse Geister fernhalten. Das scheint nicht gegen die Stadtverwaltung zu wirken, denn bei vielen kommt man wegen des mit Asphalt aufgedoppelten Gehsteigs kaum mehr die Türe hinein. Die Bewohner nehmen es pragmatisch und nehmen den Hintereingang.

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Irkutsk. Am Bahnhof vom Irkutsk, der so süß aussieht, als hätte ihn ein Zuckerbäcker aus dem Spritzbeutel gedrückt und mit Marzipan verziert, hält die Transsibirische Eisenbahn.

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Transsibirische Eisenbahn. Der Schlafwagen schaukelt uns über den Stahlgürtel der längsten Eisenbahnstrecke der Welt in das einstige Reich des Dschingis Khan. Der Samowar am Gang faucht leise, aus dem Nachbarwaggon begleiten einen drei alte Bekannte in den Schlaf – Katjuscha, Kasatschok und Kalinka.

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Burjatien. Verschlafen wie verwirrt ziehen wir unsere Koffer durch den Bahnhof von Ulan-Ude, sehen Frauen in ausdrücklich asiatischer Tracht, die uns mit Gesängen willkommen heißen, und goldene Stupas, die uns im Sonnenaufgang aus der Ferne anblinzeln.

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Ulan-Ude. Die Hauptstadt der Republik Burjatien ist Ulan-Ude. Stalinbarock trifft hier auf Sowjetmief, Europa wie Asien haben sich in der Architektur verewigt. 

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Lenin-Statue. Lenin blickt der Kollaboration gelassen entgegen: vor dem Regierungsgebäude seine mehr als fünf Meter hohe Büste aus Granit. Ursprünglich für die Weltausstellung gemeißelt, wollte das mehr als 40 Tonnen schwere Ungetüm niemand haben. Ulan-Ude bekam unfreiwillig den Zuschlag. Es soll die größte Porträtbüste der Welt sein.

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Iwolginski Dazan. Während Stalin gegen das „Opium fürs Volk“rigoros zu Felde zog, genehmigte Moskau 1945 den Bau des buddhistischen Klosters Iwolginski Dazan, das rund 30 Kilometer von Ulan-Ude entfernt liegt. Die riesige Tempelanlage ist heute eine der größten und wichtigsten in ganz Russland.

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Burjatien. Die Burjaten, deren Wurzeln in der Mongolei liegen, sind die größte nationale Minderheit Sibiriens und hatten den Buddhismus im Gepäck. Ihre schamanischen Bräuche haben sich bis heute erhalten.

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Altgläubige. Wir sind zu Gast bei den Semeiskije im Dorf Tarbagatai. Die Altgläubigen sind eine Glaubensgemeinschaft, die sich im 17. Jahrhundert nach einer Reform der gottesdienstlichen Bücher von der orthodoxen Mutterkirche abwandte. Raskolniki (Abspalter) schimpfte man sie und verbannte jene, die nicht freiwillig auswanderten, – drei Mal dürfen Sie raten – nach Sibirien.

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Altgläubige. Heute geben sie ihre Bräuche, Erzählungen und Gebete wieder offen und mit Stolz weiter. Ihre Geschichte haben sie in einem eigenen Heimatmuseum dokumentiert, das man besuchen kann.

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