AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Was das für Urlauber bedeutetKindersitze in italienischen Pkw müssen alarmgesichert sein

Kindersitze in italienischen Pkw müssen ab dem 1. Juli mit einem Alarm ausgestattet sein. Was das für österreichische Urlauber bedeutet.

© Halfpoint/stock.adobe.com
 

Italiens Parlament hat 2018 ein Gesetz beschlossen, das vorsieht, dass Auto-Kindersitze mit einem elektronischen Signal ausgestattet werden. Ein Warnsignal soll verhindern, dass Kleinkinder im Wagen vergessen werden. Ab 1. Juli 2019 müssen Kindersitze in mit diesem Alarm ausgestattet sein. Wer sich nicht an die Vorschrift hält, muss mit einer Strafe zwischen 81 und 326 Euro rechnen.

Urlauber mit österreichischen Pkw sind davon nicht betroffen – durchaus aber Touristen, wenn sie mit einem Mietwagen unterwegs sind. "Die Verantwortung für die Ausstattung mit dem Alarm trägt zwar der Vermieter. Doch die Diskussion mit der italienischen Exekutive bleibt dem Fahrer. Daher sollte man die Ausstattung lieber vorab erfragen", rät die ÖAMTC-Expertin.

Führerscheinentzug bis zu zwei Monate

Wird ein Autofahrer mit Kind an Bord zwei Mal ohne Kindersitz mit Alarmsignal erwischt, kann ihm der Führerschein bis zu zwei Monaten entzogen werden, heißt es im bereits verabschiedeten Gesetz.

Für die Einführung der Kindersitze mit elektronischem Signal waren 65.000 Unterschriften gesammelt worden. In Italien sind in den vergangenen Jahren mehrere Kinder gestorben, die von ihren Eltern stundenlang im Auto gelassen wurden. Laut der US-Organisation Kidsancar.org seien in den USA seit 1998 insgesamt 742 Kinder im Auto ums Leben gekommen, weil sie vergessen wurden. Bei 87 Prozent der Fälle handle es sich um Kleinkinder bis zu drei Jahren.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren