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Top 10 Diese 10 Naturwunder sollte man gesehen haben

Die Natur baut die besten Meisterwerke. Der Beweis sind diese 10 Naturwunder in aller Welt, die die Reiseexperten von Travelcircus zusammengestellt haben.

Die Murmeln des Teufels, auch bekannt als Karlu Karlu, werden als heiliger Ort von den australischen Ureinwohnern Aborigines verehrt. Auf knapp 18 km² befinden sich einige tausend runde Felsblöcke, die einen Durchmesser von bis zu stolzen sechs Metern haben. Die Entstehung der Felskugeln geht mehrere Millionen Jahre zurück. Die beste Reisezeit um den Park zu entdecken sind die kühleren Monate April bis September.

frerd78/stock.adobe.com

Wie ein Regenbogen erscheint einem dieser Fluss. Mit seinen Farben pink, grün, gelb, schwarz und rot wurde der Fluss Caño Cristales im Nationalpark Serrania de la Macarena in Kolumbien zur Berühmtheit. Doch woher kommen diese Farbtöne? Grund dafür sind die Pflanzen mit ihrer bunten Blütenpracht, die, wie zum Beispiel die Macarenia clavigera, am Grund des Flusses wachsen. Die beste Zeit um die Farben des Flusses auch wirklich zu sehen, ist zwischen Juli und November.

sunsinger/stock.adobe.com

Durch die Reflektion des blauen und grünen Wassers erscheinen die Marmorhöhlen in Chile am Lago General Carrera noch außergewöhnlicher und beeindruckender als sie bereits durch ihre Form sind. In den letzten sechs Jahrtausenden erschaffte lediglich die Bewegung des Wassers an dieser Stelle die einzigartige Formation der Höhle.

Leo Ridano/stock.adobe.com (© Leo F. Ridano)

Nein, bei diesen Bildern hat nicht etwa Photoshop nachgeholfen – der Maharloo Lake im Hochland der Region Shiraz im Iran färbt sich im Frühling und Sommer mit etwas Glück tatsächlich rosa-rot. Das Phänomen ist saisonal bedingt: Während der See im Herbst und Winter aufgrund höherer Niederschläge wasserreich ist, beginnt das Wasser im Frühling zu verdunsten. Als Folge dessen steigt die Salz- und Mineralstoffkonzentration im See und das wenig verbleibende Wasser ändert seine Farbe. Wer das pinke Wunder bestaunen möchte, sollte daher bestenfalls zwischen Frühling und Sommer in den Iran reisen.

Lukas/stock.adobe.com

Herzlich willkommen in einem der wohl bekanntesten Klöster Europas! Skellig Michael ist mehr als nur eine zerklüftete Felsinsel. Rund 12 km von der irischen Küste entfernt, gilt es mit Abstand als am schwersten zugängliches Kloster des Landes. Bereits im sechsten Jahrhundert siedelten sich die ersten Mönche in sogenannten Bienenkorbhütten auf der Spitze der Insel an. Seit 1996 zählt Skellig Michael zum Welterbe der Unesco. Wesentlich bekannter ist die ehemalige Mönch-Insel jedoch als Drehort für die Star Wars-Saga: In “Das Erwachen der Macht” und “Die letzten Jedi” versteckt sich Luke Skywalker im Kloster der Insel. 

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Mit einer Fläche von 10.582 km² – also ungefähr 1,48 Millionen Fußballfeldern – gilt die Salar de Uyuni in Bolivien als größte Salzpfanne der Welt. Sie entstand bereits vor mehr als 10.000 Jahren durch die Verlandung eines Paläosees und beheimatet noch heute schätzungsweise 10 Milliarden Tonnen Salz. Von Juni bis Dezember bleibt die Salar de Uyuni dank des südamerikanischen Winters weitestgehend trocken und bietet freie Sicht auf die rund 30 Meter dicke Salzkruste, die dann sogar von schwersten Fahrzeugen befahrbar ist. In der Regenzeit kann die Wasserfläche über der Salzkruste hingegen mehrere Dezimeter hoch stehen – dann verwandelt sich die Salar de Uyuni in den weltgrößten Spiegel.

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Anders als zu erwarten, schmückt der sogenannte Teufelstisch nicht etwa das australische Outback, sondern das Hinterweidenthal in Rheinland-Pfalz. Obwohl sich in der näheren Umgebung mehr als 20 ähnliche Felsformationen befinden, ist der Teufelstisch mit einer Höhe von 14 Metern und einem geschätzten Gewicht von 284 Tonnen mit Abstand der größte seiner Art. Auf der “Tischplatte” selbst thront eine junge Kiefer über dem Pfälzerwald.

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Seit Jahren zählen die Waitomo Glowworm Caves zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der neuseeländischen Nordinsel. Kein Wunder – schließlich gibt es doch nichts Romantischeres, als eine dunkle Höhle zu erkunden, die vom bunten Leuchten tausender Glühwürmchen erhellt wird, oder? Die unschöne Wahrheit: Bei den blau leuchtenden Pünktchen handelt es sich nicht um die allgemein bekannten Glühwürmchen, sondern um die Larven der Langhornmücke und deren Fangfäden. Das blaue Leuchten entsteht durch das Enzym Luziferase.

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Auf Island gibt es wahre Eispaläste: In den Sommermonaten bringen Temperaturen von 12 bis 15 Grad Celsius den Gletschergrund teilweise zum Tauen. Das entstehende Schmelzwasser durchfließt den Gletscher und bildet in Kombination mit Warmwasserflüssen Hohlräume, die bis zu zehn Meter breit sind und sogar bis zur Basis des Gletschers reichen können. Die frostigen Temperaturen des Winters formen und festigen anschließend die Wände der neu entstandenen Gletscherhöhlen. Ab November sind die Eispaläste in der Regel stabil genug, um sich hautnah von ihrer Schönheit zu überzeugen. 

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Farbenfroh und surreal wie wohl kaum ein anderes Naturschauspiel dieser Welt bettet sich der Fly Geyser in die karge Landschaft der Black Rock Wüste von Nevada ein. Seine Geschichte begann bereits vor rund 100 Jahren: Um Landwirtschaft in der Wüste anzusiedeln, versuchten Arbeiter fruchtbaren Boden zu schaffen. Beim Bau der Bewässerungsanlage stießen sie jedoch auf Wasser mit Temperaturen von über 200 Grad Celsius. Weil dieses zum Bewässern unnütz erschien, überließen sie die Quelle den fähigen Händen der Natur. Für die bunten Farben sorgen Bakterien und Algen. 

Robert/stock.adobe.com (Robert Stolting)
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Mein Graz
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ist reinster Hohn.
In Zeiten, wo man nicht einmal ins benachbarte Ausland reisen kann zu einer Weltreise zu animieren zeigt nicht gerade von Einfühlungsvermögen!

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paulrandig
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Nett!

Aber der Imperfekt von "erschaffen" ist nicht "erschaffte", sondern "erschuf".

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