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ExpertentippsDamit die Kreuzfahrt nicht ins Wasser fällt

Immer mehr Reisende entscheiden sich für einen Urlaub auf dem Schiff. Dennoch sollte man gut vorbeitet sein, damit die Kreuzfahrt nicht ins Wasser fällt.

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Immer mehr Reisende entscheiden sich für einen Urlaub auf dem Schiff. Eine Kreuzfahrt kann jedoch zur Herausforderung werden – wenn man zu spät am Schiff ankommt, die Einreise am ausländischen Hafen verweigert wird oder der Lärmpegel an Bord zu hoch ist. Mit einer guten Vorbereitung vermeidet man böse Überraschungen. Reisende, die sich in Kürze auf Kreuzfahrt begeben, sollten sich beispielsweise vorab über benötigte Reisedokumente und Versicherungen informieren.

Mit Zeitreserven anreisen

Erfolgt die Anreise zum Schiff auf eigene Faust, ist ein großer Zeitpuffer wichtig für die Planung. "Mindestens drei Stunden vor Abfahrt des Schiffes sollte man am Hafen sein", empfiehlt ÖAMTC-Touristikerin Kristina Kosnar. "Außerdem ist es ratsam, sich vorab über die Einreisebestimmungen der angesteuerten Länder zu informieren. Auch innerhalb der EU verlangen die meisten Reedereien einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist." Auf hoher See gibt es keine Möglichkeit, Ersatzdokumente zu besorgen.

Im Klaren sollte man sich vor der Abfahrt auch über den genauen Leistungsumfang der Kreuzfahrt sein. Erst an Bord anfallende Kosten, z.B. für Getränke oder Landausflüge sind im Angebotspreis meist nicht enthalten. Für das Telefonieren oder Internetsurfen an Bord fallen meist recht hohe Kosten an. Besser telefoniert und surft man während des Hafenaufenthaltes.

Mangel rasch melden

"Wenn der gebuchte Urlaub nicht so verläuft wie vom Veranstalter versprochen, besteht oftmals Anspruch auf Minderung des Reisepreises", weiß ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. "Bei jedem Mangel muss man umgehend den Reiseveranstalter informieren und Verbesserung verlangen. Die Sammlung vonBeweisen, z.B. Fotos, erleichtert die spätere Abwicklung." Nach der Rückkehr aus dem Urlaub muss der Anspruch auf Reisepreisminderung schnellstmöglich beim Reiseveranstalter reklamiert werden. "Durch höhere Gewalt entstehende Unannehmlichkeiten, z.B. Sturm oder Unwetter, müssen jedoch meist hingenommen werden."

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