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Top 5 Teneriffa

Nach Ende der trubeligen Hochsaison gehört die Insel ab September wieder vermehrt den Einheimischen, die diese stillere Zeit genießen. Und zwar an diesen Hotspots.

Für Wanderfans bietet sich im Nordosten das Anagagebirge mit seinen „Märchenwäldern“ an. Besonders eindrucksvoll ist der Mercedeswald mit seinen Lorbeeren, Farnen und Flechten, der bedingt durch die Passatwolken zeitweise in Nebel gehüllt ist. Im sonnigen Süden empfehlen die Canarios die Wanderung zur sogenannten Höllenschlucht, dem Barranco del Infierno. Die Strecke endet nämlich eindrucksvoll an einem rund 200 Meter hohen Wasserfall.

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Noch größere Meerespools finden Besucher im Hafenstädtchen Garachico im Nordwesten Teneriffas. Ein verheerender Vulkanausbruch im 18. Jahrhundert überzog die einstige inoffizielle Hauptstadt Teneriffas mit Lava. Die damaligen Lavaströme formten hier regelrechte Teiche, für die der Ort heute bei den Locals bekannt ist. Besonders die Jugendlichen aus der Region kühlen sich darin gerne ab. Von Garachico aus blicken Besucher zudem auf eine kleine, unbewohnte Insel, die ein wichtiges Brutgebiet für lokale Vogelarten ist.

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An der Küste zwischen Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos befindet sich ein kleines, idyllisches Dorf: San Juan de la Rambla. Im Ortsteil Las Aguas befindet sich das gleichnamige Restaurant, das sich in einem urigen alten kanarischen Häuschen befindet. Hier wird eine weitere kanarische Spezialität zubereitet, das Reisgericht „Arroz Caldoso“. Wem im Anschluss nach etwas Bewegung ist, der kann von hier aus eine kleine Wanderung bis zu einer nahegelegenen Schlucht unternehmen.

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Passionierten Badefans empfehlen Einheimische oftmals die Costa El Sauzal. Sie befindet sich im Nordosten Teneriffas und ist nur über nach einer spannenden Fahrt entlang einer kurvenreichen Straße zu erreichen, die für Fahranfänger ungeeignet ist. Ein Küstenweg führt zu einer Reihe von abgelegenen Bademöglichkeiten sowie einer gepflegten Promenade. Vor einigen Jahren erst wurden hier illegal gebaute Häuser abgerissen und heimische Pflanzen angesiedelt, um dem Küstengebiet seinen ursprünglichen Zustand zu verleihen.

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Ein echter Geheimtipp ist das Bergdörfchen Teno Alto im Nordwesten. Es umfasst nur wenige Häuser und ist umgeben von bizarren Steinformationen und grünen Feldern. Bei den Einheimischen ist das Dorf vor allem für die Herkunft eines besonderen Ziegenkäses und der kanarischen Spezialität „Carne Cabra“, Ziegenfleisch, bekannt. Serviert werden die Ziegenfleischprodukte im örtlichen Restaurant. Ein Besuch zur frühen Mittagszeit empfiehlt sich, da die Spezialität auch unter den Canarios sehr beliebt ist. Der gegenüberliegende Dorfladen verkauft die Ziegen-Spezialitäten aber auch zum Mitnehmen.

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