Reise-ServiceUrlaub: Hier hat das Handy Hausverbot

Wo Sie im Urlaub Ihren digitalen Alltag hinter sich lassen können.

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Smartphones erleichtern das Leben. Überall erreichbar, Mails checken von unterwegs, Posten von Bildern und Ereignissen, kein Zweifel, die Vorteile liegen auf der Hand. Aber was macht das aus unserem Alltag, wenn wir am Wochenende vom Chef angesimst werden? Wenn das „Bing“ minütlich irgendwelche Mitteilungen aus allen möglichen Whatsapp-Gruppen ankündigt? Psychologen sehen mittlerweile einen zunehmenden Stresspegel, der bei stets ansprechbaren Arbeitnehmern, aber auch im privaten Bereich zu verzeichnen ist. Immer mehr Menschen fühlen sich auch mittlerweile genervt von der Smartphone-Diktatur, nur – wie kommt man heutzutage nur raus aus diesem Hamsterrad? Und wie erholsam ist ein Urlaub, bei dem ständig der Alltag zuhause aufblinkt?

Der Stuttgarter Reiseveranstalter Travel To Life hat als einer der ersten Unternehmen in Deutschland eine „Handy-freie Reise“ im Programm. Und diese führt auch noch in eine extrem abseits gelegene Region in Europa, nämlich auf die Liparischen Inseln, auch einigen Vielgereisten als Äolische Inseln bekannt. Hier auf diesen vulkanischen Inseln nördlich von Sizilien verliert man laut Geschäftsführer und Inselkenner Andreas Damson sehr schnell das Gefühl, irgendetwas zu verpassen, wenn man einmal für 10 Tage ohne Smartphone verbringt: „Die Andersartigkeit und idyllische Ruhe dieser Lebenswelt passt absolut zu dem Wunsch, sich einmal aus allem auszuklinken“. Die Reise auf die Inseln Panarea, Filicudi und Salina verbindet dazu noch Inselhüpfen mit Wandern und Baden. Alle drei Inseln sind Teil des Äolischen Archipels, das aus insgesamt sieben Eilanden besteht, jede ist verschieden und auf seine eigene Weise idyllisch und vom Tourismus noch weitgehend unberührt.

Foto © Travel To Life
Fotografieren kann man entweder „mit dem Auge“ oder mit herkömmlichen Kameras. Zu Beginn sammelt der Reiseleiter die Handys bis zum Ende der Reise ein. Er selbst hat natürlich zur Sicherheit und für Notfälle eins dabei. Reichlich Gelegenheit also, sich einmal auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu besinnen und den Luxus zu genießen, einmal  nicht erreichbar zu sein.
Foto © (c) Nazzu - Fotolia

 

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