Top 10 Reisetipps

Die Experten des Reiseführerverlags Lonely Planet haben die besten Regionen für das neue Jahr zusammengestellt.

Choquequirao

Choquequirao, versteckt im tiefen Apurímactal gelegen, war für die Inka der letzte Zufluchtsort vor den Conquistadores. Viele wollen jetzt noch ganz schnell hin: Für 2018 ist eine Seilbahn geplant, die täglich bis zu 3000 Besucher in 15 Minuten hinauf zu den Ruinen der Stadt befördern soll. Machen Sie sich also auf zu einer viertägigen Wanderung auf den Pfaden der Inka, und erleben Sie Machu-Picchu-Flair ohne Touristenmassen.

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Taranaki

Statstisch betrachtet ist es so, dass nur 2 Prozent aller ausländischen Touristen Neuseelands nach Taranaki kommen. Warum, weiß eigentlich niemand. Das geografische und spirituelle Herz der Region ist der Mount Taranaki im Egmont-Nationalpark. Um ihn erstrecken sich saftige Ebenen mit kleinen Örtchen. In den letzten Jahren konnte sich auch eine beachtliche Kunstszene etablieren, etwa mit dem großartigen Puke Ariki Museum und der Govett-Brewster Art Gallery in New Plymouth oder einem der genialsten Musikfestivals der Welt, dem WOMAD, das im schönen Pukekura-Park stattfindet.

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Azoren

Der Ruf der Azoren als das „nächste Island“ beschränkt sich nicht nur auf die Lage als faszinierender Zwischenstopp im Ozean. Vielmehr vereinen sie Natur-Highlights, die man von anderen Flecken der Erde kennt: die saftig grünen Vulkane Hawaiis, die mittelalterlichen Dörfer Portugals, die Thermalquellen Skandinaviens, die haushohen Klippen Irlands und die zerklüfteten Grate Patagoniens.

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Nordwales

Es war einmal, als die Berge und Täler von Wales ein Eldorado des Schiefer-, Kupfer- und sogar Goldabbaus waren. Heute haben Wanderer, Mountainbiker und Kletterer das Gebiet von Nordwales, das reich an Hügeln und Legenden ist, erobert und zu ihrem Spielplatz erklärt. Dazu ist der Snowdonia-Nationalpark – der größte in Wales – dank seiner geringen Lichtverschmutzung auch noch ein „Sternenpark“.

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Südaustralien

Sein Klima mag heiß sein, trotzdem bietet der Bundesstaat South Australia (SA) den coolsten Mix aus malerischen Weinlandschaften, Festivals voll landwirtschaftlicher Köstlichkeiten, großartigen Outbackgebieten und menschenleeren Stränden, bei denen sogar die Bahamas vor Neid erblassen würden.

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Aysén

Nur eine Straße führt in die Region Aysén im chilenischen Patagonien, und wer ihrem unbefestigten Lauf folgt, den erwartet eine bunte Reise zu nebligen Fjorden, durch dampfenden Regenwald und staubtrockene Pampa und zu himmelblauen Lagunen. Dominiert vom Gletschergebiet Campo de Hielo Sur (dem drittgrößten Süßwasserreservoir der Erde) ist die extreme Landschaft der Aysén-Region ständigem Wandel unterworfen. Neue Wege zu den Gletschern, eine boomende Craft-Bier-Szene in abgelegenen Dörfern und ein riesiges Gebiet, das bald Nationalparkstatus haben wird, machen Reisen zu Patagoniens letztem Außenposten so attraktiv wie nie zuvor.

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Tuamotu-Inseln

Die etwa 77 Atolle des atemberaubenden Archipels liegen weit über den Pazifik verstreut. Ein Geheimtipp sind die Tuamotu-Inseln nicht mehr, aber ihr südpazifisches „Einen Gang runterschalten“- Gefühl haben sich die Inseln erhalten. Protzige Hotelbauten gibt es hier nicht; man übernachtet in vereinzelten Familienpensionen und den wenigen Luxushotels. Das türkisfarbene Nass lockt mit seinem üppigen Unterwasserleben Taucher aller Kaliber an, und die legendären Strömungstauchgänge um das Rangiroa-Atoll haben längst Kultstatus.

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Küste von Georgia

Gehört haben Sie bestimmt schon von Savannah, der Schönheit des Südens mit ihrer lebendigen Gastro-Szene und den herrlichen alten Villen aus dem 19. Jahrhundert. Was die meisten Besucher nicht wissen: Hier versteckt sich auch eine Küste voll schrulliger Städtchen, unbekannter historischer Schätze und wilder Inseln. Wie, Georgia hat eine Küste? Allerdings, und eine ziemlich hübsche sogar. So hübsch, dass Hollywood sie entdeckt hat und hier potenzielle Blockbuster wie Baywatch dreht, der 2017 ins Kino kommen soll.

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Perak

Die Stadt Ipoh im Bundesstaat Perak erlebt einen Boom nostalgischer Cafés und Boutiquen. Epizentrum dieses Vintage-Trends ist das historische Altstadtviertel Kong Heng. Doch Ipoh hat mehr zu bieten als Kaffeeduft und Kolonialarchitektur, etwa die hügelige Landschaft Peraks mit ihren Kalksteinkliffen. Hier, wo einst Mönche die Einsamkeit suchten, streifen heute Raftingfans und Hobbyornithologen durch die Wildnis.

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Skellig-Ring

10. Vor langer Zeit, weit, weit entfernt … errichtete eine kleine Gruppe Mönche einen versteckten Stützpunkt auf einem abgelegenen, wellengepeitschten Felsen, der wie ein riesiges Dreieck aus dem Atlantik ragte. Mit solch einer Kulisse ist klar, dass Skellig Michael im jüngsten Star-Wars-Film mitspielt. Eine Überfahrt auf die Insel startet vom Skellig-Ring, Irlands wohl charmantestem Streifen wilder, smaragdgrüner Küste.

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