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SPANIENDie Costa de la Luz ist vom Licht geküsst

Die Strände der Costa de la Luz säumen die Schätze Andalusiens im spanischen Süden wie ein glitzerndes Band.

Die sandigen Strände der Costa de la Luz verlocken zum Baden, zu langen Wanderungen oder zum Kitesurfen
Die sandigen Strände der Costa de la Luz verlocken zum Baden, zu langen Wanderungen oder zum Kitesurfen © (c) andigia - Fotolia
 

Andalucia Olé! Relikte riesiger, mittlerweile verbotener Reklameskulpturen für die großen Sherrykellereien sind das Begrüßungskomitee in der Landschaft, sobald man den Flugplatz von Jerez de la Frontera hinter sich gelassen hat. Sonnenblumen nicken von den Feldern herüber, Oleander wuchert entlang der Autobahn.

In den Gärten stehen Oliven, Kakteen und Feigen Spalier, auf den Feldern wogt das Korn. Später ist die Landschaft dann von Wasserläufen geprägt. „Das Marschland ist Naturschutzgebiet, die schon vor 2000 Jahren angelegten Becken nennt man Marisma. Sie dienen der Salzgewinnung und auch der Fischzucht“, zählt Claudio, für ein paar Tage unser Reiseführer durch Spaniens Süden, zwei Hauptprodukte der Region auf.

Spanien: Andalusien

Blick vom Turm

Der Tavira-Turm in Cádiz, einer der ehemals 260 Wachtürme, bietet den besten Blick über das Häusermeer. Attraktion ist eine Camera Obscura.

Den ganzen Reisebericht lesen Sie hier

TUI/FLORIAN ALBERT

Nationalpark Coto de Doñana

Der Nationalpark Coto de Doñana (auch Parque Nacional de Doñana) an der Costa de la Luz in Andalusien ist 54.252 Hektar groß, dazu kommen noch einmal 26.540 Hektar als Pufferzone. Er ist Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet.

Die Fauna ist ebenso vielfältig wie die sehenswerte Flora. Neben der Überwinterung tausender Zugvögel leben seltene Vogelarten in den Feuchtgebieten. Das Gebiet ist bekannt für die zweitgrößte Population des stark bedrohten Pardelluchses.

EPA

Tapas und Sherry

El Faro de Cádiz mit gut gelaunten Kellnern (Calle San Félix 15), Don Juan de Alemanes in Sevilla (Calle Alemanes 7), La Castilleria in Vejer de la Frontera.

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Früchte des Meeres

Der frische Fang der Fischhändler am Markt von Cádiz ist auch eine Augenweide. Schinken, Käse und Olivenöl sind feine Mitbringsel.

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Flamenco

Andalusien ist die Heimat des Flamenco, der in viele Shows dargeboten wird. Zum Beispiel im La Guarida del Ángel in Cádiz. www.laguaridadelangel.es

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Puente de la Pepa

Ein Meisterstück der Brückenbaukunst ist die erst im September 2015 eröfffnete Puente de la Pepa in Cádiz  (Länge: 3,2 Kilometer), mit 190 Meter hohen Pylonen eine der höchsten Brücken Europa.

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Reiches Kulturerbe

Überreiche Dekoration im Alcázar von Sevilla. Der Palast wurde von den Almohaden im 12. Jahrhundert erbaut, von christlichen Herrschern erweitert.

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Sevillas Altstadt

Barrio de Santa Cruz, das ehemalige Judenviertel Sevillas, liegt nordöstlich des Alcazar im Südosten der Stadt. Mit seinen engen verwinkelten Gassen, die an ein Labyrinth erinnern, den weiß getünchten Häusern mit Innenhöfen sowie den malerischen Plätzen gehört es zu den touristischen Hauptattraktionen der Stadt.

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Kathedrale von Sevilla

Die Kathedrale von Sevilla (Santa María de la Sede) ist die Bischofskirche des Erzbistums Sevilla in Sevilla. Sie ist die größte gotische Kirche Spaniens und eine der größten Kirchen der Welt. Sie wurde zwischen 1401 und 1519 erbaut, steht seit 1928 unter Denkmalschutz und gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

REGINA TRUMMER

Hotels und Strände

An der Küste gibt es zum Beispiel in Chiclana de la Frontera/ Novo Sancti Petri einige schöne Hotels. So das Sensimar Playa La Barrosa, Barcelo Sancti Petri oder Iberostar Andalucia Playa.

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Hotels und Strände

In der Bungalowanlage Chiringuito Tangana in Tarifa wohn man direkt am Strand. 

REGINA TRUMMER

Wale und Delfine

Von Tarifa aus kann man zu Exkursion mit dem Boot zu den Walen und Delfinen in der Meerenge von Gibraltar aufbrechen. www.firmm.org

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Restaurant-Tipp

Das El Timón de Roche (Fisch und Meerestiere mit grandioser Aussicht) in Conil de la Frontera. 

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Jerez de la Frontera

Sherryverkostung und Führung durch eine Bodega, zum Beispiel Gonzalez Byass, bekannt für die Marken Tio Pepe und Croft. Zu sehen sind von bekannten Persönlichkeiten signierte Fässer. www.gonzalezbyass.com

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Baelo Claudia

Besuch der römerzeitlichen Ausgrabung Baelo Claudia bei Boloni. 

REGINA TRUMMER
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Und dann ist endlich sie in voller Pracht zu sehen: Die Costa de la Luz - die Küste des Lichts - mit langen, glitzernden Sandstränden, die zum Baden, Wandern oder Kitesurfen einladen.

Den Früchten der salzigen Fluten begegnen wir am nächsten Tag auf dem Markt der Hafenstadt Cádiz - seit Kurzem per 3,2 Kilometer langem Brückengiganten mit dem Festland verbunden: Lautstark angepriesen warten Schwertfische, Brassen, Garnelen, sogar kleine Haie auf Kunden. Allgegenwärtig ist der Atún - der Thunfisch -, frisch oder in mundgerechten Stücken getrocknet als Spezialität „Mojama“, die Straßenhändler Manuel ebenso feilbietet wie der Gourmettempel „El Faro“, wo auch die spanische Königsfamilie gerne einkehrt und Tapas nascht.

REISETIPPS

Anreise: TUI fliegt bis zum 29. September jeden Donnerstag mit MyAustrian Holidays von Wien nach Jerez (Flug ab 189 Euro).
Wohnen: Ein Tipp für Paare ist das Adult-Only-Hotel Sensimar Playa la Barrosa (Flug und eine Woche im DZ mit Frühstück pro Person ab 990 Euro). de.playalabarrosahotel.com
Entdeckungen: Busrundreise ab 749 Euro oder Mietwagen ab 452 Euro jeweils sieben Nächte. www.tui.at

Diese Reise wurde unterstützt von TUI und Austrian Airlines.

 

Für Schwindelfreie gibt es 360 Grad Cádiz vom Torre Tavira, einem der ehemals 260 Wachtürme der Stadt. „Dort hinten in der Bucht, im kleinen Fischerort El Puerto de Santa Maria ist Christoph Columbus 1493 zu seiner zweiten Amerikareise aufgebrochen“, lenkt Claudio den Blick auf die große Vergangenheit des Landstrichs.

Maurische und christliche Herrscher haben ihre Spuren im Alcázar von Sevilla, der Hauptstadt Andalusiens, hinterlassen. In der riesigen Palastanlage wandert man staunend durch prächtige Räume und schattige Innenhöfe. Die Stadt am Guadalquivir punktet auch mit der drittgrößten Kathedrale der Welt, den engen Gassen der Altstadt Barrio de Santa Cruz oder den Architekturen der Ibero-Amerikanischen Ausstellung 1929.

In Jerez kommt man an einem Gläschen Sherry nicht vorbei. In der Bodega González Byass zum Beispiel, bekannt für die Marke Tío Pepe, mit Blick auf den von Gustav Eiffel entworfenen Gartenpavillon. Einen Rundgang durch das malerische Städtchen begleiten zur Raserei gesteigerte Gitarrenklänge, in die sich das Stampfen der Tänzer und das Klatschen der Palmeros mengt: Jerez ist die Wiege des Flamenco.

Die Reise endet in Tarifa. Dort, am südlichsten Punkt der Costa de la Luz an der Straße von Gibraltar, finden Delfine und Wale in der besonderen Meeresströmung einen reich gedeckten Tisch und grüßen die Passagiere der Beobachtungsboote mit Luftsprüngen. Andalucia adiós!