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REISEIsland: Kurioses von der Insel aus Feuer und Eis

Vom Kaffeeschlürfen im Kuh-Café über Brotbacken im Vulkanboden bis hin zum Entspannen in den heißen Quellen - Island überrascht seine Besucher nicht nur mit ungezähmter Landschaft, sondern auch mit kuriosen Highlights.

© AP
 

Neben den Klassikern, wie Reykjavík, dem großer Geysir und den Gletscherlagunen, steckt Island voller versteckter Attraktionen.

Foto © Bernd Rudolph
Samstagmorgen im Vogafjós-Café am Ufer des Mývatn Sees im Isländischen Norden. Käsesorten aus eigener Produktion, selbst gebackene Kekse und die Spezialität des Hauses, geräucherte Forelle, sind für alle Einheimischen und Islandreisende für einen gemütlichen Brunch angerichtet. Dazu wird frisch gebrühter Kaffee, die sogenannten "zehn Tropfen" serviert. Doch etwas ist anders, als in den klassischen Cafés des Landes - die Gäste werden beobachtet.

Aus dem direkt angrenzenden Stall blicken die Kühe durch große Glasscheiben direkt auf die Teller der Besucher. "Was auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen mag, ist für Isländer ganz normal", erzählt Júlía Sigursteinsdóttir, Geschäftsführerin und Islandexpertin von Katla Travel. "Die sogenannten Kuh-Cafés sind überall auf der Insel zu finden und zeigen authentisch, wo die Lebensmittel herkommen. Das ist auch für Kinder immer ein tolles Erlebnis."

Backen mal anders

Durch die unzähligen Vulkane und Hochtemperaturgebiete bahnt sich die Hitze Islands beständig den Weg nach oben. Dass sich diese Wärme durchaus positiv nutzen lässt, beweist das Land aus Feuer und Eis bereits bei der Gewinnung von Strom und Heizwärme. Doch die Geothermie kommt auch in puncto kulinarische Genüsse zum Einsatz.

So gibt es für Islandreisende in der Laugarvatn Fontana Geothermal Bakery, im Westen der Insel, knusprig gebackenes Vulkanbrot frisch aus der heißen Erde. "Das Brot ist ähnlich unserem Schwarzbrot in Deutschland, schmeckt ein bisschen süßlich und passt wunderbar zu geräuchertem Fisch", weiß Júlía. "Bei Rundreisen mit dem Mietwagen kommt man praktisch direkt an der Bäckerei vorbei und kann live mit dabei sein, wenn das Brot aus dem skurrilen Ofen geholt wird."

Natürlicher Outdoor-Pool

Der Erdwärme ist es auch geschuldet, dass es in Island eine außergewöhnliche Badekultur gibt. "Selbst wenn draußen alles voller Schnee ist und das Thermometer Minusgrade anzeigt, sind die natürlichen heißen Quellen gerade richtig für ein entspanntes Bad im Freien", so die Islandexpertin. Eine besonders schöne, natürliche Warmwasserquelle erreichen Reisende über eine kleine Wanderung ins Tal Reykjadalur in der Nähe von Hveragerdi.

Informationen gibt's unter:
www.katla-travel.is

 

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