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Bergungskosten für WandererWelche Versicherung im Ernstfall zahlt

Knapp 9000 Mal musste die österreichische Bergrettung im Vorjahr ausrücken, 2500 Mal kam ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC nach einem Freizeitunfall im alpinen Bereich zum Einsatz. Was man tun muss, um nicht auf den hohen Kosten für eine Bergung sitzen zu bleiben.

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Eines gleich vorweg: Das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz legt fest, dass „Bergungskosten und die Kosten der Beförderung bis ins Tal bei Unfällen in Ausübung von Sport und Touristik nicht ersetzt“ werden. Das bedeutet, dass man bei Unfällen, die in der Freizeit am Berg passieren, die gesamten Bergungskosten selber bezahlen muss und die Krankenkasse davon nichts erstattet. Konsumentenschützer Andreas Herrmann vom VKI betont: „Nur wenn es sich um eine schwere Verletzung handelt, gibt es die Möglichkeit, einen Teil der Kosten zurückzubekommen.“ Konkret hängt es bei einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse immer davon ab, ob der Hubschraubereinsatz medizinisch notwendig war, denn nur dann besteht die Pflicht zur Übernahme der Kosten.

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