Die aktuellen Meldungen über das Coronavirus sorgen aktuell für große Verunsicherung bei allen, die für die nächste Zeit einen Italienurlaub planen. Bei der D.A.S-Rechtsschutzversicherung rät man dringend mit Buchungen noch zuzuwarten. „So wie sich die Situation in Italien durch das Coronavirus jetzt darstellt, würde auch eine rechtzeitig abgeschlossene Reisestornoversicherung bei den meisten Versicherungsgesellschaften keinen Versicherungsschutz bieten“, sagt Johannes Loinger vom Rechtsschutz-Spezialisten. „In den allgemeinen Versicherungsbedingungen sind nämlich behördliche Maßnahmen wie etwa das Ausrufen eines Notstands oder das Absagen von Veranstaltungen sowie andererseits Epidemien ausgeschlossen. Grundsätzlich ist ein Versicherungsschutz bei Stornierung einer Reise im Zusammenhang mit Krankheiten nur dann gegeben, wenn die Krankheit den Reisenden selbst, Mitreisende oder bestimmte nahe Angehörige und manchmal sogar eigene Haustiere betrifft“, betont Loinger.

Urlauber, die aufgrund der Vorkommnisse in Italien verunsichert sind, sollten die Situation sehr genau beobachten und mit einer Buchung noch zuwarten – da sind sich derzeit alle Experten einig. Stets aktualisierte Informationen findet man auf der Website des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten: https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/italien/

Ein Rücktritt von bereits gebuchten Reisen ist jederzeit möglich, jedoch häufig auch mit Kosten verbunden. „Jeder Hotelbetreiber oder Reiseveranstalter informiert vor Abschluss über die jeweiligen Stornobedingungen. Je kürzer vor Antritt der Reise storniert wird, desto höher fallen üblicherweise die Stornokosten aus“, erklärt Loinger.

Grundsätzlich gilt für Pauschalreisen, dass „eine kostenlose Stornierung dann möglich ist, wenn am Reiseziel oder in dessen unmittelbaren Umgebung unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten. Diese Umstände müssen die Durchführung der Pauschalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen“, so der Versicherungsexperte.

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