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Vorsicht, Datenklau!Nichts bei Amazon bestellt – trotzdem Post vom Inkassobüro

Christine F. sollte samt Verzugszinsen, Mahn- und Bearbeitungsspesen rund 1000 Euro für eine Amazon-Bestellung zahlen, die sie gar nie getätigt hatte. „Ein klarer Fall von Identitätsdiebstahls “, sagen dazu die Experten der Arbeiterkammer und warnen vor dieser Betrugsmasche.

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© (c) Budimir Jevtic - stock.adobe.com
 

Frau F. hatte schon länger nichts bei Amazon bestellt. Daher war sie verwundert, als sie Amazon-Versandbenachrichtigungen für Modeartikel um rund 750 Euro erhielt. Sie war sich sicher, nichts bestellt zu haben. Dennoch vergewisserte sie sich und schaute in ihr Kundenkonto – keine Einkäufe. Frau F. schenkte den Nachrichten keine weitere Beachtung und stufte sie als betrügerische Phishing-Mails ein. Erst als sie einige Zeit später wieder eine Nachricht erhielt, dass die bestellten Produkte abholbereit seien, rief sie die in den Amazon-Nachrichten genannte Nummer an. Der Anschluss war nicht erreichbar. Das bestätigte Frau F. in ihrem Verdacht, dass sie erneut einer betrügerischen Nachricht aufgesessen war und daher keine weiteren Maßnahmen ergreifen musste. Umso überraschter war sie, als sie einen Brief von einem Inkassobüro bekam. Sie sollte 1020,67 Euro inklusive Verzugszinsen, Mahn- und Bearbeitungsspesen für ihre vermeintliche Amazon-Bestellung zahlen. Als sei daraufhin Hilfe in der AK-Konsumentenberatung suchte, teilte man ihr mit, dass sie wohl Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sei. Die Arbeiterkammer kontaktierte das Inkassobüro. Man riet Frau F., auch eine Anzeige bei der Polizei zu machen. Schließlich erreichte die Arbeiterkammer, dass das Inkassoverfahren eingestellt wurde und sie nichts zahlen musste.

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