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Ärger mit PaketdienstenWenn der Zusteller nicht klingelt

Immer wieder kommt es vor: Konsumenten warten auf ein Paket, aber niemand läutet und im Postfast liegt einfach eine Hinterlegungsbenachrichtigung. Was die Spezialisten von der Arbeiterkammer Oberösterreich Betroffenen raten.

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Wer sich über eine derartige Vorgangsweise des Paketzustellers ärgert, tut dies zu Recht: „Diese Zustellform ist unzulässig“, sagen die Experten der Arbeiterkammer und empfehlen folgende Vorgangsweise: „Wenden Sie sich umgehend mit einer Beschwerde an die Zustellfirma! Informieren Sie auch den Verkäufer, damit er seine Transport­firma zur korrekten Lieferung auffordert.“ Auch die Post­schlichtungs­stelle der RTR könne helfen. Eine Entschädigung für die verlorene Wartezeit gebe es zwar nicht. „Allenfalls kann man die Fahrtkosten zur Abholstation von der Zustellfirma zurückverlangen, wenn der Paketshop weit weg ist. Jedoch kann es schwierig sein diese Ansprüche durchzusetzen und zu beweisen, dass man zu Hause gewesen ist.“

Grundsätzlich gilt:

  1. Der Empfänger muss die Lieferung in Händen halten, damit sie in seinen Besitz übergeht.
  2. Wird das Paket beschädigt oder geht verloren, trägt der Versender das Risiko. 
  3. Wurde das Paket von einem Unternehmen an Sie versandt, können Sie von diesem die erneute Lieferung oder den Austausch der beschädigten Ware verlangen.
  4. Bei Verlust des Pakets müssen nicht Sie sich auf die Suche machen. Es ist egal, ob das Paket tatsächlich verloren ging, angeblich bei einem Nachbarn hinterlegt wurde oder der Zusteller sich geirrt hat.

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