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Klima-Schwerpunkt, Teil 2Für Österreichs Klimaziele wird die Zeit knapp

Österreich ist nicht auf Klima-Kurs. Experten rechnen vor: Das Land müsste die Emissionen massiv senken, bewegt sich aber in die falsche Richtung. Von Günter Pilch

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Nach wie vor hängen weite Teile Österreichs am fossilen Tropf © Montage: APA (2), Fotolia (2)
 

30 Jahre, das klingt nach einer beträchtlichen Zeitspanne. So lange hat die Welt (und damit auch Österreich) laut den Pariser Klimavereinbarungen Zeit, die Treibhausgasemissionen auf annähernd Null zu senken, also sich vom massenhaften Verbrennen fossiler Rohstoffe zu verabschieden. Zumindest dann, wenn das 2015 in der französischen Hauptstadt formulierte Ziel erreicht werden soll, die globale Erwärmung im Schnitt auf nicht mehr als 1,5 bis 2 Grad Celsius steigen zu lassen. Diese Schwelle gilt als jene, bis zu der die Folgen des Klimawandels noch einigermaßen beherrschbar sein dürften.

Kommentare (5)

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ichbindermeinung
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Volksabstimmung dazu

eine Volksabstimmung zum Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen oder dem Verbleib, wäre zuerst mal angebracht, da die Bürger den Beitritt nicht direkt beschlossen/genehmigt haben. Die EU-Zentrale als treibende Kraft beim Klimaschutz (direkte EU-CO2 Steuereinführung/-CO2Emmissionsrechteverkauf) mit ihren ca. 50.000 Mitarbeitern/Beamten soll bitte der Vorbildfunktion folgend alle innereurop. notwendigen Dienstreisen nicht mehr mit dem äußerst klimaschädl. Flieger sondern nur mehr mit der Bahn durchführen. Damit zeigt man den europäischen Bürgern, dass man es auch selbst sehr Ernst nimmt.

Wikipedia: EU-Steuer ins Spiel.[58] Nach Meinung der Kommission kämen dafür etwa eine Luftverkehrsabgabe, eine Finanztransaktionssteuer, die Einnahmen aus der Versteigerung von CO2-Emissionsrechten, eine Körperschaftssteuer oder eine direkt von der EU erhobene Mehrwertsteuer in Frage.[59] Auch verschiedene führende Europaparlamentarier, darunter Alain Lamassoure, der Vorsitzende des Haushaltsausschusses, und Jutta Haug, die Vorsitzende des Sonderausschusses zum mehrjährigen Finanzrahmen ab 2013, forderten 2011 eine EU-Mehrwertsteuer und einen CO2-Zoll auf Importprodukte

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Mein Graz
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@ichbindermeinung

Wie schon bei deinem 1. solchen Postings in Teil 1 des Klima-Schwerpunktes gepostet, hier noch einmal meine Antwort, etwas ergänzt.

Du machst ein Abkommen dafür verantwortlich, dass Österreich die Vereinbarungen nicht einhält.
Meinst du tatsächlich, dass sich etwas in der Klimapolitik zum Besseren ändern würde, würde Österreich aus dem Klimaabkommen austreten?

Nein, es wäre der (finanzielle) Druck weg etwas zu bewegen und die Umweltverschmutzung würde sich verschlimmern.

Österreich könnte Strafzahlungen ja vermeiden, in dem die Politik endlich etwas TUT und nicht immer nur "Vorhaben" äußert.

Zum Thema Pendeln der EU-Mitarbeiter: auf jeden Fall sollte man sich endlich auf EINEN Sitz der EU einigen. Wenn das nicht erfolgt, sollte - wie du schreibst - mit dem Zug gependelt werden, was allerdings aus Zeitgründen häufig nicht möglich sein wird.

Trotzdem einige Klarstellungen, die eventuell in deinem Posting missverstanden werden können:
Es pendeln nicht alle 50.000 MA, sondern bis zu 3.000 und kostet im Jahr etwa 200 Millionen €.
Nicht alle Pendler fliegen, es wird auch mit dem Auto und manchmal mit dem Zug gependelt.

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notokey
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Die Steiermark....

....zumindest denkt gar nichts zu tun. Scheinbar nach dem Motto: "Werden schon die anderen!" Beweis: Genehmigung durch die steir. Behörden eines Hüttenwerks in Zeltweg/Spielberg mit einem CO2 Ausstoss von 115.000 Tonnen/Jahr. Das führt zu einer Verschlechterung der steir. CO2 Bilanz von ca. 1%. Na, da gratulier ich den BEhörden doch! Dazu dürfen noch jeden Tag 18 Milliarden Asbestfasern den Kamin verlassen! Die Weltgesundheitsorganisation sagt dazu, dass eine Faser schon eine Faser zuviel sein kann und Krebs auslösen kann. Was machen dann erst 18 Milliarden Fasern/Tag aus?

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crawler
1
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Es stimmt schon

dass man geneigt ist immer bei den anderen die Schuld zu suchen, aber z.B. wäre es sicher kein Unding endlich einmal den Schwerverkehr konsequent auf die Schiene zu bringen. Es ist nicht unbedingt nötig alles schon am nächsten Tag in Händen zu haben was man am Vortag bestellt hat. Ausserdem wäre es gut Strecken für Mautflüchtlinge zu sperren. Natürlich gehört das auch entsprechend kontrolliert. Wenn man zur Zeit die stark überladenen Holz Lkw's herumfahren sieht, kann man sich denken warum unsere Strassen in einem solchen Zustand sind. Nutznießer ist jedenfalls nicht die Natur oder die Bevölkerung.

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notokey
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Sorry,

aber was hat das jetzt mit meinem Kommentar zu tun, crawler?

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